Devider Wildpark Schwarze Berge, Abschluss, weiß, gerissen

Spießente

Steckbrief

Familie: Entenvögel (Anatidae)
Ordnung: Gänsevögel (Anseriformes)
Lebensraum: Feuchtgebiete, Sumpfgebiete, Moore, Teiche, Seen, Tundra mit Wasser in der Nähe
Sozialstruktur: paarweise oder in lockeren Kolonien
Nahrung: Wasserpflanzen, Algen, Sämereien
Balzzeit: im Winterrevier
Brutzeit: April-Juli
Brutdauer: 22-23 Tage
Größe: 51-62 cm, Flügelspannweite 79-95 cm
Gewicht: 0,8 bis 1,2 kg
Höchstalter: bis 25 Jahre
BesonderheitAls Zugvogel verbringt die Spießente die kalte Jahreszeit in ihrem Winterquartier in Afrika. Sie ziehen sowohl tagsüber, als auch nachts.

Kennzeichen:

Spießenten haben etwa die Größe einer Stockente. Im Unterschied zu ihnen ist die Spießente allerdings sehr schlank, hat einen langen Hals und einen langen Schwanz. Das Männchen im Prachtkleid ist leicht am spießartigen Schwanz zu erkennen. Die Weibchen ähneln sehr den Stockenten, lediglich die Zeichnung ist feiner, so wirkt die Ente gleichmäßiger grau-braun.

Lebensraum/-weise:

Spießenten kommen auf fast allen Kontinenten vor: Europa, Afrika, Asien und Amerika. Im Bereich der Strauch- und Waldtundra des Nordens ist die Spießente die häufigste Schwimmente. Größere Bestände gibt es außerdem in Lappland, Island, Grönland und Russland. Regelmäßige Vorkommen sind noch in Schottland, lokale Vorkommen auch in England zu finden. In ihrem Verbreitungsgebiet bewohnen sie Feuchtgebiete, Sumpfgebiete, Moore, Teiche, Seen und Tundren mit Wasser in der Nähe. Als Zugvogel bewohnen die Tiere je nach Jahreszeit unterschiedliche Kontinente.

Spießente auf Heu
Nahrung:

Spießenten nehmen einen großen Teil ihrer Nahrung in der Nacht auf. Dabei verzehren sie Früchte von Wasserpflanzen, Sprossteile, Knollen, Wurzeln und Sämereien, aber auch Insektenlarven und Schnecken.

Fortpflanzung:

Der Brutplatz findet sich auf Uferwiesen, im hohen Gras oder im Schutz von Sträuchern. Spießenten benötigen lediglich eine Mulde im Boden als Brutplatz. Auffällig sind die dunklen Daunen mit weißer Spitze, mit denen die Brutmulde ausgepolstert wird. Hier herein legt das Weibchen 6 bis 11 Eier. Nach 22 bis 23 Tagen schlüpfen die Entenküken und sind gleich in der Lage, ihre Nahrung selbst zu suchen. In Mitteleuropa brüten Spießenten nur sehr vereinzelt in der Tiefebene.

Besonderheiten:

Als Zugvogel verbringt die Spießente die kalte Jahreszeit in ihrem Winterquartier in Afrika. Sie ziehen sowohl tagsüber als auch nachts. Der Herbstzug beginnt im August und September, von April bis Mai kehren die Spießenten dann wieder zurück. Teilweise überwintern Spießenten auch in Westeuropa und in den Mittelmeerländern.

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