Devider Wildpark Schwarze Berge, Abschluss, weiß, gerissen

Haushuhn

Steckbrief

Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Lebensraum: Haushühner sind Haustiere und leben in menschlicher Obhut
Sozialstruktur: Gruppen mit fester Rangordnung
Nahrung: Gras, Körner, Insekten, Schnecken, Würmer
Paarungszeit: ganzjährig
Brutzeit: 21 Tage
Größe:
30–40 cm, die größte Haushuhnrasse wird bis 100 cm
Gewicht: 1–5 kg je nach Rasse, vereinzelt bis 10 kg
Höchstalter: 4–95 Jahre
Besonderheit: Haushühner können – je nach Rasse unterschiedlich – wenige Meter weit fliegen, sind aber bodenorientierte Vögel.

Kennzeichen:

Es gibt eine Vielfalt von Farben und Zeichnungsmustern des Federkleides. Im Gegensatz zur Henne besitzt der Hahn ein farbenprächtiges Federkleid. Als besonderes Merkmal des Haushuhns gilt der rote Kamm, der verschiedene Formen haben kann. Beim Hahn ist der Kamm größer als bei der Henne. Der Hahn ist zudem durch seinen sichelförmigen Schwanz gekennzeichnet. Lauf und Zehen sind meist unbefiedert. Ausgewachsene Hähne haben über der Hinterzehe einen Sporn, der als Waffe bei Angriffen dient. Dieser Sporn kann bei älteren Tieren recht lang und spitz werden.

Lebensraum/-weise:

Das Haushuhn gilt als das häufigste Haustier des Menschen. Innerhalb von Hühnergruppen existieren feste Rangordnungen. Auf diese Weise sollen Konflikte, etwa bei der Nahrungsaufnahme, verhindert werden. An der Spitze jeder Hühnergruppe steht in der Regel ein erwachsener Hahn. Die Hähne krähen in den Morgenstunden. Dieses Verhalten dient der Reviermarkierung und als Imponiergehabe. Die auffälligen, ruckartigen Kopfbewegungen des Huhns dienen dem Sehen. Weil Hühner ihre Augen kaum bewegen können, muss ständig die Position des Kopfes verändert werden.

Hahn und Hühner auf Heuhaufen
Nahrung:

Im natürlichen Lebensraum fressen Hühner Gras, Körner, Würmer, Schnecken, Insekten und sogar Mäuse. Hühner sind während der Nahrungssuche sehr wachsam und halten sich gerne in deckungsreicher Landschaft auf. Um etwas Fressbares zu finden, scharren sie oft mit den Füßen auf dem Boden.

Fortpflanzung / Zucht:

Haushühner können pro Jahr bis zu 300 Eier legen. Diese Zahl wird aber nur erreicht, wenn jeden Tag das gelegte Ei entfernt wird. Ansonsten beginnen Hühner mit dem Brüten und legen während dieser Zeit keine weiteren Eier. Ein Gelege besteht in der Regel aus 3 bis 6 Eiern. Die Brutdauer beträgt im Normalfall 21 Tage.

Besonderheiten:

Das Haushuhn stammt vom Bankivahuhn ab, einer Wildform aus Birma und Indonesien. Die ersten Hühner wurden vor mehr als 6000 Jahren in China gehalten.
Haushühner können  – je nach Rasse unterschiedlich – wenige Meter weit fliegen, sind aber bodenorientierte Vögel. Das Haushuhn war die erste standorttreue Vogelart, bei der ein Magnetismus nachgewiesen wurde.

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