Alpaka

Steckbrief

Familie: Kamele (Camelidae)
Ordnung:
Paarhufer (Artiodactyla)
Lebensraum:
Südamerika im Hochgebirge, Grasland, Steppe und Halbwüste
Sozialstruktur: Herdentiere
Nahrung: Pflanzenfresser
Paarungszeit: Ganzjährig
Setzzeit: 340 bis 345 Tage
Größe: 81 bis 99 cm Schulterhöhe
Gewicht: Stute 55 bis 65 kg; Hengst bis 80 kg
Höchstalter: 25 Jahre
Besonderheit: Alpakas müssen alle 2 Jahre geschoren werden.

Kennzeichen:

Der Körperbau des Alpakas ist, wie bei allen Kamelen, sehr langgestreckt. Schlanke Beine, ein langer dünner Hals und ein kleiner dreieckiger Kopf zeichnen das Alpaka aus. Als Neuweltkameliden tragen Alpakas keine Höcker auf dem Rücken. Die Fellfarbe ist sehr variabel und kann einfarbig weiß, braun oder schwarz oder auch in diesen Farben gefleckt oder gemustert sein.
Alpakas gehören zu den Paarhufern und sind Schwielensohler. Sie haben unter ihren Hufen dicke und weiche Sohlenpolster. Damit finden sie an steilen Berghängen guten Halt. Die Füße haben den Vorteil, dass sie im Gegensatz zu Pferden oder Rindern den Boden nicht zerstören.

Lebensraum/-weise:

Alpakas wurden an mehreren Orten unabhängig voneinander domestiziert. Dies geschah vor etwa 5000 Jahren. Der wildlebende Verwandte ist das Vikunja.

Nahrung und Fütterung:

Größtenteils Gräser.

Fortpflanzung/Zucht:

Nach einer Tragzeit von über 11 Monaten bringt die Stute ein Fohlen auf die Welt, das bereits wenige Stunden nach der Geburt laufen kann. Schon nach wenigen Wochen ist das Muttertier wieder paarungsbereit.

Besonderheiten:

Alpakas können spucken, dabei ziehen sie den Magensaft nach oben. Meistens zeigen die Tiere dieses Verhalten untereinander. Es kann aber auch vorkommen, dass Menschen bespuckt werden. Alpakas drohen vorher recht deutlich. Der Magensaft riecht übel. Je häufiger hintereinander sie spucken, desto stärker wird der Geruch.

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