Devider Wildpark Schwarze Berge, Abschluss, weiß, gerissen

Elch

Steckbrief

Familie: Hirsche (Cervidae)
Ordnung:
Paarhufer (Artiodactyla)
Lebensraum:
sehr anpassungsfähig, bevorzugen unebenes, schwergängiges Gelände, in dem sie sich gut auskennen
Sozialstruktur: Einzelgänger
Nahrung: Pflanzenfresser
Paarungszeit: August-Oktober
Setzzeit: Mai-Juni
Größe: Schulterhöhe max. 2,30 m, Kopf-Rumpf-Länge bis 3 m
Gewicht: männliche Tiere bis 800 kg, Kühe sind deutlich leichter, Geweih bis 20 kg
Höchstalter: bis 24 Jahre in menschlicher Obhut, 14 Jahre in der freien Wildbahn
Besonderheit: Der Elch kann sehr gut tauchen und schwimmen, er erreicht Wassertiefen von bis zu 7 m.

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Kennzeichen:

Elche sind hellbraun gefärbt und haben lange, dünne Beine. Die Männchen tragen ein großes Schaufelgeweih, das bis zu 20 kg wiegt. Besonderes Kennzeichen ist die breite und überhängende Oberlippe, der sogenannte Muffel. Auf dem Muffel befinden sich lange Tasthaare, mit denen sie Wasserpflanzen erfühlen können. Die Nasenlöcher können zum Tauchen verschlossen werden. Auch der lange Kehlbart und die großen Klauen sind typisch für Elche.

Lebensraum/-weise:

Elche bewohnen als Einzelgänger ausgedehnte Wälder, die von Sümpfen, Seen oder Flüssen durchzogen sind, aber auch Steppen und die Taiga. In Europa leben sie vor allem in Schweden, Finnland und Norwegen, im Baltikum, Russland, Polen, Weißrussland und Tschechien. Aber auch bei uns in Deutschland kommen immer wieder einzelne Tiere vor. Sie wandern aus den Nachbarländern ein.

Snorre im Wildpark Schwarze Berge, Elch, Geweih, wartet auf Molly, im Wald
Nahrung:

Elche sind Konzentratselektierer, die sich vorwiegend von Trieben, Knospen und Wasserpflanzen ernähren. Besonders gerne fressen sie an Weiden, Erlen und Birken. Dabei fressen sich die Tiere bereits im Sommer eine Fettreserve an, von der sie in der nahrungsknappen Zeit zehren. Im Winter werden auch Nadeln von Bäumen und Rinde verzehrt.

Fortpflanzung:

In der Paarungszeit zwischen August und Oktober treffen sich die sonst einzelgängerisch lebenden Tiere. Nach einer Tragzeit von 226 bis 264 Tagen kommen die Elchkälber zur Welt. Häufig werden Zwillinge geboren. Nach einem Jahr verlassen die Jungen ihre Mutter und suchen sich ein eigenes Revier.

Besonderheiten:

Die vorderen Hufe sind etwas größer als die hinteren. Die Elche haben zwischen ihren Klauen eine Schwimmhaut, die sich beim Auftreten aufspannt. Damit sinken sie im Schnee oder auf morastigem Boden nicht so tief ein. Sie können sehr gut tauchen und schwimmen und können Wassertiefen von bis zu 7 m erreichen. Elche können Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h erreichen und sind dabei ausdauernde Läufer.

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