Frühlingsfest im Wildpark Schwarze Berge!

Frühlingsfest im Wildpark Schwarze Berge
Devider Wildpark Schwarze Berge, Abschluss, weiß, gerissen

Frühlingsfest im Wildpark Schwarze Berge!

Gerade erst haben die Osterfesttage den langersehnten Frühling eingeläutet, schon laufen im Wildpark Schwarze Berge die Vorbereitungen für das große Frühlingsfest am 22. und 23. April auf Hochtouren. Jeweils ab 11 Uhr gibt es zahlreiche Möglichkeiten für die ganze Familie, auf unterhaltsame Weise den Bewohnern des Wildparks näher zu kommen. Außerdem warten viele Kinderattraktionen zum Toben und Basteln.

Ein buntes Programm für alle

Frühlingserwachen im Wildpark, das muss gefeiert werden! Beim Frühlingsfest ist für alle etwas dabei: Die Kinder können sich auf dem Gelände rund um den Elbblickturm, auf den Strohballen, den Hüpfburgen oder beim Seilklettern nach Herzenslust austoben. Auch die Erwachsenen kommen auf ihre sportlichen Kosten. Zum ersten Mal findet das Wildpark-Bewegungsprogramm „Wildes Walken“ als Schnupperkurs beim Frühlingsfest statt. Wer nach so viel Action eine Verschnaufpause braucht, kann mit dem Natur‐Erlebnis‐Zentrum basteln, sich mit einem Eis erfrischen oder die vielen süßen Jungtiere bestaunen.

Hüpfburg Frühlingsfest im Wildpark Schwarze Berge
Frischlinge freuen sich auf das Frühlingsfest im Wildpark Schwarze Berge (1 von 1)
Zwergziegen warten im Streichelzoo auf die Beuscher im Wildpark Schwarze Berge
Esel Rundtour beim Frühlingsfest im Wildpark Schwarze Berge
Der Frühlingsnachwuchs im Mittelpunkt

Es wurde ein tolles Programm zusammengestellt, um unter anderem den jüngsten Frühlingsnachwuchs mit einem bunten Fest ins Rampenlicht zu stellen, denn im Streichelzoo warten schon die süßen Ziegenlämmer auf ein paar Streicheleinheiten von den Besuchern. Aber auch der Nachwuchs bei den Heidschnucken, den Schottenrindern, den Wildschweinen und Kaninchen will bestaunt werden.

Tierische Touren

Natürlich werden auch wieder verschiedene Rundtouren mit den Eseln oder den Alpakas angeboten. Bei diesen „Tiere to go“-Touren und bei den vielen zusätzlichen Fütterungen geben die Tierpfleger spannende Einblicke in ihren Beruf und beantworten gerne alle Fragen rund um den Park und die großen und kleinen Tiere. 

Reges Treiben herrscht derweil im Freigehege. Dort haben die Falkner für dieses Frühlingsfest nicht nur ihre spannende Flugschau vorbereitet, sondern bieten den Besuchern auch die Möglichkeit, ein einzigartiges Erinnerungsfoto mit einem der Greifvögel zu machen. Und um auch den Kleinsten besondere Aufmerksamkeit zu schenken, zeigen die Imker des Imkervereins Harburg-Wilhelmsburg und Umgebung, welche Arbeiten die Bienen Tag für Tag erledigen und wie wir schließlich an den süßen Honig kommen.

Für das leibliche Wohl ist stets gesorgt

Selbstverständlich haben beim Frühlingsfest die Kunsthandwerkerhalle, die Imbisse und auch das Restaurant geöffnet, so ist für das leibliche Wohl stets gesorgt. Und sollten sich die Kinder auf der riesigen Strohballenburg oder auf den Hüpfburgen noch nicht genug ausgetobt haben: Am Ende des Parkrundgangs wartet wie immer der Wildpark‐Spielplatz mit Kletterturm, Schiffschaukel und Seilbahn. Das Frühlingsfest beginnt um 11 Uhr und ist kostenlos, es fällt lediglich der Wildpark‐Eintritt an.

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Tag des Luchses

Luchsnachwuchs zeigt die Zunge
Devider Wildpark Schwarze Berge, Abschluss, weiß, gerissen

Tag des Luchses

Er ist ein Europäer und trägt den Spitznamen „Pinselohr“. Mit seinen langen Beinen kann er bis zu 70 km/h schnell sprinten und sogar 7 Meter weit aus dem Stand springen.
Die Rede ist vom Luchs – der einzigen in Deutschland heimischen Großkatze. Mehr als 100 Tiere leben dank gezielter Schutzmaßnahmen und Wiederansiedlungsprojekte wieder in freier Wildbahn, die meisten im Harz und in Bayern. Auch der Wildpark Schwarze Berge beteiligt sich mit seinem Nachwuchs regelmäßig an verschiedenen Auswilderungsprojekten. Grund genug diesen seltenen Wildtieren am 13. August einen ganzen Tag zu widmen: den Luchstag im Wildpark Schwarze Berge.

Spannendes Programm

Ab 11 Uhr erwartet Groß und Klein ein spannendes Programm rund um die eleganten Jäger. Wozu dienen die Haarpinsel an den Ohren? Und was macht seine Pfoten so besonders? Wer darauf Antworten weiß, hat gute Chancen beim Luchsquiz. Mitmachen lohnt sich, denn es gibt Freikarten für den nächsten Wildpark-Besuch zu gewinnen! „Der Luchstag bietet allen die Gelegenheit, die Raubkatzen aus nächster Nähe zu bestaunen und gleichzeitig mehr über die imposanten Samtpfoten zu erfahren“, sagt Svenja Oßenbrügge vom Natur-Erlebnis-Zentrum im Wildpark Schwarze Berge e.V..

Gruppe Felle fühlen im Wildpark Schwarze Berge
Gipsabtrücke im Wildpark Schwarze Berge, Tour mit dem Natur-Erlebnis-Zentrum
Luchspfote für Zuhause

Die Veranstaltung bietet auch die Möglichkeit selbst aktiv zu werden und Felle zu erfühlen. Und wer ein Andenken mit nach Hause nehmen möchte, kann sich seinen eigenen Gipsabdruck von einer Luchspfote gießen. Von der Luchs-Aussichtsplattform aus kann man Leo, Luca und Luis, den süßen Luchs-Nachwuchs aus diesem Jahr, beobachten. „Am liebsten klettern sie auf den Baumplattformen oder spielen bei den Luchsfütterungen mit ihrer Beute“, berichtet Oßenbrügge.

Kosten der Veranstaltung?

Die Veranstaltung ist kostenlos, es fällt lediglich der normale Wildpark-Eintritt an. Gipsen kostet 1 Euro.

Hungrig geworden?

Nach all den Erlebnissen können sich hungrige Besucher im Waldhaus am Fuße des 45 Meter hohen Elbblickturms einen hausgemachten Hamburger schmecken lassen oder auf der Terrasse des Wildpark-Restaurants hausgemachten Kuchen, schmackhafte Wildgerichte oder einen frischen Salat mit Blick in den idyllischen Wildpark genießen.

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Ostertage im Wildpark

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Ostertage im Wildpark

24. März 2023

Meister Lampe im Wildpark Schwarze Berge
Osterbasteln, Ostereiersuchen und Osterschlemmen – Meister Lampe hat im April ein klares Ziel vor Augen: den Wildpark Schwarze Berge.

Osterbasteln

Am Karfreitag lädt der eifrige Hase gemeinsam mit dem Natur-Erlebnis-Zentrum im Wildpark Schwarze Berge e.V. große und kleine Kinder zum fröhlichen Osterbasteln ein. Ab 11 Uhr entstehen im Waldhauszelt am Elbblickturm kleine Hasen und Küken, die das Zuhause österlich verschönern, denn sie dürfen selbstverständlich mit nach Hause genommen werden. Das Osterbasteln ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zwergziegenlämmchen im Wildpark Schwarze
Ostereierzählen

Beim traditionellen Ostereierzählen am Ostersonntag und Ostermontag braucht Meister Lampe dann tatkräftige Unterstützung der Wildpark-Besucher. Auf seiner Tour durch den idyllischen Park sind ihm einige Ostereier aus dem Korb gefallen. Aber wie viele hat er verloren? Einfach beim Frühlings-Rundgang alle großen bunten Ostereier zählen und mit etwas Glück Freikarten für den nächsten Wildpark-Besuch gewinnen! Aber Vorsicht, nicht von den niedlichen Jungtieren ablenken lassen, die gerade neugierig hüpfend den Wildpark erkunden.

Schlemmen im Wildpark-Restaurant

Meister Lampe ist aber nicht nur im Wildpark Schwarze Berge unterwegs, sondern auch im Wildpark-Restaurant. Zum Start in das lange Osterwochenende ist der Frühstückstisch am Karfreitag ab 8.30 Uhr reichlich gedeckt. Zu früh? Dann ist das Bratkartoffel-Buffet mit einer Riesenpfanne voller knuspriger Kartoffeln am Samstag, den 1. April ab 18 Uhr genau das Richtige. Wer einen der begehrten Plätze ergattern möchte, sollte schnell reservieren unter Tel. 040/819 7747 40. Übrigens: der Restaurant-Besuch ist auch ohne Wildpark-Eintritt möglich. Allerding verpasst man dann den süßen Osternachwuchs im Wildpark.

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Frühlingserwachen

Frischlinge spielen im Wildpark Schwarze Berge
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Frühlingserwachen

Mit freudigen Bocksprüngen jagen sich die Zwergziegen im Miniformat quer durch das Streichelgehege, während für die zwei gestreiften Frischlinge gleich nebenan alles Glück der Erde darin liegt, ihre kleinen Nasen möglichst tief in den Schlamm zu wühlen. Keine Frage, der Frühling hat voller Lebensfreude Einzug gehalten und es wimmelt nur so vor süßen und munteren Jungtieren, die mit ihren neugierigen Knopfaugen die Besucher verzaubern.

Ostermarkt

Nicht nur die Tierwelt ist erwacht, auch die Künstler im sind aus der Winterpause zurück und in die Kunsthandwerkerhalle des Parks eingezogen. Gefeiert wird das jeden Frühling mit einem bunten Ostermarkt. Dieses Jahr findet er am 25. und 26. März statt. Ob bunter Frühlings-Schmuck, handbemalte Accessoires oder süße Osterdeko, an beiden Tagen wird vor Ort ausgestellt, angefertigt und verkauft. Für die Kinder gibt es tolle Aktionen zum Basteln und Mitmachen (1-2 € Materialkosten). Start ist jeweils ab 9.30 Uhr, der Eintritt für den Ostermarkt ist kostenfrei, es fällt lediglich der Wildpark-Eintritt an.

Basteln
Bratkartoffel-Buffet
Bratkartoffel-Buffet

Auch das Wildpark-Restaurant läutet den Frühling ein und lockt wieder mit langen Öffnungszeiten und köstlichen Angeboten, wie zum Beispiel dem knusprigen Bratkartoffel-Buffet am 1. April. Da erwachen trotz ein paar letzter Schneeflocken die Frühlingsgefühle.

Ziegennachwuchs im Streichelgehege

Das Beste: Kinder schlemmen zum halben Buffet-Preis. Wer einen der begehrten Plätze ergattern möchte, kann unter Tel. 040 / 819 77 47 – 40 reservieren. Das Wildpark-Restaurant mit Sonnenterrasse und herrlichem Blick in den idyllischen Park kann übrigens auch ohne Wildpark-Eintrittskarte besucht werden.

Kleine & Große Projekte

Während einige Tiere sich in der kalten Jahreszeit zur Ruhe gelegt haben, hatten die Handwerker über die Winterzeit alle Hände voll zu tun, um pünktlich zum Frühlingserwachen den Wildpark erstrahlen zu lassen. „Wir nutzen die ruhigere Jahreszeit, um Gebäude und Zäune zu erneuern aber auch dafür, Großprojekte wie den Bau der Marderlandschaft voranzubringen oder dem Eingangsgebäude einen neuen Look zu verpassen. Wir entwickeln uns ständig weiter,“ berichtet der Geschäftsführer,
Arne Vaubel.

Wer jetzt also einen Ausflug zu uns unternimmt, darf sich auf eine Vielzahl frischer, neuer Eindrücke freuen und natürlich auf die süßen Jungtiere.

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Luchse reisen nach Polen

Devider Wildpark Schwarze Berge, Abschluss, weiß, gerissen

Luchse reisen nach Polen

2. Februar 2023

Wer erinnert sich noch an Levi, Thore und Leandra, die drei Luchskinder, die im Mai 2022 bei uns geboren sind? Mittlerweile sind die Geschwister schon 9 Monate alt und dürfen an einem Wiederansiedlungsprojekt in Nordwestpolen teilnehmen. Ziel des Projektes ist die Wiederherstellung einer vermehrungsfähigen Population des Nordluchses.

Anforderungen erfüllt!

„Wir freuen uns sehr, dass unser Luchsnachwuchs alle Anforderungen erfüllt, um das Projekt von der Westpommerschen Gesellschaft für Naturkunde zu unterstützen“. Nicht alle Tiere sind für die Auswilderung geeignet. Sie müssen nicht nur gesund und kräftig sein, sondern auch alle genetischen Qualifizierungsanforderungen erfüllen. Die Luchse werden an Standorten mit der höchsten Überlebenswahrscheinlichkeit von Jungtieren freigelassen, das heißt an Standorten, die nach einer Analyse der Habitateignung als optimal für diese Tierart eingestuft werden.

Luchse gehen in Transportboxen auf große Reise nach Polen
Immer schön vorsichtig...

„Jeder Luchs, der in das Projekt einfließt, ist anders,“ berichtet die Projektleitung Aleksandra Smaga aus Polen. „Es gibt sehr verschlossene, vorsichtige und mehr oder weniger neugierige Individuen. Durch sorgfältige Beobachtung ist es möglich, diejenigen Luchse auszuwählen, die für die Freilassung geeignet sind, weil sie scheu und vorsichtig sind und den Kontakt zum Menschen meiden.“ Bevor die Luchse also auf große Entdeckungsreise in die Wildnis geschickt werden, müssen sie das vorherige Auswilderungs-Training bestehen. Keine leichte Übung, sie lernen das Jagen und Leben in freier Laufbahn.

Artenschutz ist unsere Pflicht

Lange Zeit war der Luchs auch aus deutschen Wäldern verschwunden. Heute ist er durch erfolgreiche Wiederansiedlungsprojekte im Harz und im Bayrischen Wald wieder heimisch und die Population ist stabil. Bereits 2004 haben wir uns mit zwei Luchsen an einem Auswilderungsprojekt im Harz beteiligt. „Wir sehen es als unsere Pflicht, regelmäßig verschiedene Artenschutz- und Arterhaltungsprojekte zu unterstützen“. So werden hier außerdem die Nerze und Wisente in Erhaltungszuchtprogrammen mit anderen Artgenossen europaweit koordiniert verpaart. „Das gewährleistet eine optimale Nutzung des vorhandenen Genpotentials bei vom Aussterben bedrohter Tierarten und hilft, diese langfristig zu erhalten“.

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Otternachwuchs im Doppelpack

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Otternachwuchs im Doppelpack

„Was die Zwergotter können, können wir schon lange,“ dachten sich die Fischotter im Wildpark Schwarze Berge und haben nur eine Woche nach den Zwergottern ebenfalls Otter-Zwillinge zur Welt gebracht. „Wir können es kaum glauben,“ freut sich Manuel Martens leitender Tierpfleger im Wildpark Schwarze Berge über den besonderen Nachwuchs im Doppelpack. Zwergotter gehören aufgrund der zunehmenden Lebensraumzerstörung und der illegalen Jagd mittlerweile zu den gefährdeten Tierarten.

Live-Übertragung aus dem Otterbau

Als Zwergotterdame Lotta Ende Oktober nicht mehr zum Frühstück kam, war dem Team des Wildparks klar, es gibt Nachwuchs. „Gut, dass wir einen Tag bevor die Jungtiere geboren sind eine Videokamera in ihrer Schlafhöhle installiert haben,“ erklärt Martens „So können wir und die Besucher vor Ort live miterleben, wie liebevoll sich die beiden frisch gebackenen Eltern um ihre Nachzucht kümmern.“ Bei Zwergottern ist es üblich, dass die ganze Familie bei der Aufzucht der Jungen hilft. Also wird derzeit ordentlich gekuschelt, getrunken und geschlafen.

Traurige Neuigkeiten bei Familie Fischotter

Während sich der Zwergotter-Nachwuchs prächtig entwickelt, sieht es bei den Fischottern anders aus. Eines der beiden Otterwelpen war kurz nach der Geburt sehr unterversorgt. Kurzerhand entschied sich Martens den zierlichen Fischotter mit der Hand aufzupäppeln. Leider hat es das tapfere Mädchen nicht geschafft. Nach nur 2 Wochen Lebenszeit ist sie eingeschlafen.

„Die Behandlungen in der Tierklinik haben leider nicht angeschlagen. Wir haben so gehofft, dass die Kleine es schafft,“ berichtet uns Martens mit einem Kloß im Hals. „Dennoch bleiben wir zuversichtlich, dass das Geschwisterchen durchkommt. Alle Anzeichen sprechen dafür.“ Um die Otter bei der Aufzucht nicht zu stören, gehen die Tierpfleger nicht an ihren Bau. Jetzt heißt es Daumen drücken, bis der zweite Fischotternachwuchs von selbst das erste Mal die Wurfhöhle verlässt.

Die ersten "Schritte" im Leben der Otter

Die Fortpflanzung bei Ottern erfolgt ganzjährig in Abhängigkeit vom Nahrungsangebot. Otter werden nach einer Tragzeit von rund zwei Monaten geboren und kommen als Nesthocker blind und taub zur Welt. Daher verbringen sie die ersten Lebenswochen in einer geschützten Höhle und beginnen erst mit rund anderthalb Monaten, diese zum ersten Mal zu verlassen. Dann bringt ihnen Mama das Jagen und das Schwimmen bei. Ein besonderes Schauspiel, denn Ottern ist das Schwimmen nicht angeboren. Wenn es so weit ist, können die Wildpark Besucher die ersten Schwimmversuche hautnah miterleben, denn die neue Anlage der beiden Zwergotter hat ein großes Unterwasserbecken mit einsehbarer Glasscheibe.

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20 Jahre Natur-Erlebnis-Zentrum

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20 Jahre Natur-Erlebnis-Zentrum

Natur erleben – Natur verstehen – Natur vermitteln ist seit 20 Jahren das Motto vom Natur-Erlebnis-Zentrum im Wildpark Schwarze Berge e.V. (NEZ). Seit 2002 ermöglicht das NEZ Begegnungen mit der Tier- und Pflanzenwelt im Wildpark Schwarze Berge. „Es ist uns wichtig, gerade in einer so schnelllebigen und medienorientierten Zeit mit Spaß und Freude nachhaltiges Naturinteresse zu wecken,“ freut sich Claudia Jülich vom NEZ über das 20-jährige Bestehen. Jülich ist bereits seit der Gründung für den Verein tätig.

Tierische Erlebnisse für alle

Jährlich werden bis zu 1.600 Gruppen vom NEZ in die Natur- und Tierwelt eingeführt. Ein Großteil der Gruppen sind Kindergeburtstage, Kindergärten und Schulklassen, aber auch Vereine, Betriebe, Senioren- und Familiengruppen werden durch das vielfältige Angebot angesprochen. „Gerade für Menschen mit Behinderungen, Großstadtkinder aus Brennpunkten oder für Erholungsbedürftige aus belasteten Regionen schafft der Kontakt zu den Tieren eine ganz besondere Verbindung, auch über (Sprach-) Barrieren hinweg,“ erklärt Svenja Oßenbrügge, Leiterin des NEZs. Neben individuell planbaren Führungen für Kinder und Erwachsene organisiert das NEZ auch regelmäßige Veranstaltungen zu verschiedenen Umwelt- und Naturthemen im Wildpark Schwarze Berge, wie den jährlichen „Tag des Luchses“ oder die spannende „Familien-Wild- und Waldrallye“.

NEZ
Ausgezeichnete Programme

„Das NEZ mit seinen Umweltbiologen und Naturpädagogen leistet jeden Tag herausragende Arbeit,“ ist auch Arne Vaubel, Geschäftsführer vom Wildpark Schwarze Berge begeistert über die enge Zusammenarbeit mit dem gemeinnützig anerkannten Verein.
Bereits im Jahr 2014 erhielt das NEZ für ihr außergewöhnliches Engagement das Premium-Bildungszertifikat für qualifizierte Umweltbildung des Deutschen Wildgehegeverbandes e.V. (DWV). Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang das „Train the Trainer“ Programm, welches 2019 vom NEZ zusammen mit dem DWV entwickelt wurde. Das Programm sorgt dafür, dass Naturpädagogen, die im Bereich der Gästeführung arbeiten, eine standardisierte und zertifizierte Ausbildung erhalten, die in über 100 Tierparks in Deutschland anerkannt wird.

Bereit für neue spannende Projekte​

Neben der Beteiligung an regelmäßigen Fortbildungen, gehört es für die Mitarbeiter vom NEZ auch dazu, stetig neue Führungen zu konzipieren und Projekte zu initiieren, mit denen Kinder und Jugendliche nachhaltig für die Natur begeistert werden. „Eine Aufgabe, die sich das NEZ und der Wildpark Schwarze Berge sehr gerne stellen,“ berichtet Oßenbrügge stolz. „Unser nächstes Projekt ist der Bau eines Schulungshauses am Waldlehrpfad. Der Bauantrag liegt bereits vor.“

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So trifft uns die Energiekrise

Nahaufnahme einer Heidschnucke im Wildpark Schwarze Berge
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So trifft uns die Energiekrise

Der Wildpark Schwarze Berge beschäftigt sich schon lange intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit in allen Arbeitsbereichen. „Die Energiekrise trifft uns alle. Zum Glück sind wir gut vorbereitet,“ informiert uns Arne Vaubel, Geschäftsführer vom Wildpark Schwarze Berge. Das Thema spiegelt sich seit vielen Jahren im Handeln des Parks wider. Der Betriebshof des Wildparks wird energetisch bereits seit 2012 durch Photovoltaik-Anlagen und Solarthermie versorgt. Im Eingangsbereich sorgt ein Blockheizkraftwerk für gesteigerte Energieeffizienz im Park. Betriebsintern werden regelmäßig Arbeitsabläufe und Prozesse abteilungsübergreifend durchleuchtet, um sie effizienter und energiesparsamer zu gestalten.

Externer Energieberater

Ende 2021 hat der Wildpark Schwarze Berge einen externen Energieberater hinzugezogen, um den Energieverbrauch von Gastronomie, Verwaltung und Tieranlagen zu untersuchen und weiteres Optimierungspotential aufzuzeigen. Die Lichtanlagen wurden modernisiert und die Einstellung von bestehenden Zeitschaltuhren nachgebessert. Nachts leuchten schon seit Gründung des Parks keine Lampen.

Thomas bei der Energieberatung
Ferkel kuscheln im Stroh
Kuschelige Strohschlafplätze

 „Unsere Tiere sollen mit einem natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus leben. Im Wald gibt es schließlich auch keine Laternen,“ bemerkt Vaubel. Die meisten Tiere im Wildpark kommen auch in der regionalen Wildnis vor und sind an den hiesigen Winter angepasst. Dank Winterfell und Fettschicht brauchen sie keine zusätzliche Wärme in den kalten Monaten. Ihnen reichen kuschelige Stroh-Schlafplätze.

Für Hygiene, gegen Energieersparnis

Aktuell diskutierte Energieeinsparmaßnahmen, wie das Abstellen von Warmwasser in den Besuchertoiletten sieht der Geschäftsführer kritisch: „Das Warmwasser bleibt an. Zoonosen und vor allem die wieder steigenden Corona-Fälle sind Grund genug, sich für die Hygiene und gegen die Energieersparnis zu entscheiden. Letztendlich liegt es an jedem von uns, energiebewusst zu handeln und das auch nach der Krise, denn der Klimawandel bleibt eine stetige Aufgabe.“ Die Parkmitarbeiter werden durch interne Schulungen regelmäßig sensibilisiert. Ein gegenseitiges Aufmerksam machen, sorgt für ein Umdenken im eigenen Handeln.

Trotz aller Vorkehrungen bleibt abzuwarten, wie sich die Energiekrise entwickelt. Das Wildparkmanagement bleibt optimistisch. „Wenn die Besucherzahlen weiterhin stabil bleiben, wird der Park die Eintrittspreise zum Winter nicht anpassen müssen,“ freut sich Vaubel darüber, dass das Energiemanagement der Vergangenheit dem besucherfinanzierten Wildpark jetzt zugutekommt.

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Bunter Herbstmarkt

Herbstmarkt im Wildpark Schwarze Berge
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Bunter Herbstmarkt

Sich inspirieren lassen, staunen und ausprobieren – der große Herbstmarkt ist eine wahre Fundgrube für ganz besondere Dekorationen. Vom 1. bis zum 3. Oktober lädt die Kunsthandwerkerhalle mit leuchtenden Kürbissen und bunten Blättern dazu ein, nach Herzenslust zu stöbern und die warmen Herbstfarben als Dekoration ins eigene Heim zu bringen.

Buntes Programm
Auf die Besucher wartet beim diesjährigen Herbstmarkt ein buntes Programm: Die Künstler zeigen jeweils von 9:30 Uhr bis 17 Uhr, wie aus den unterschiedlichsten Naturmaterialien kleine und große Kunstwerke entstehen.
Herbstmarkt im Wildpark Schwarze Berge
Künstler zeigen ihre Werke auf dem Herbstmarkt im Wildpark Schwarze Berge, Basteln
Liebevoll gefertigte Handarbeiten
Kinder dürfen sich an allen Tagen über Kinderschminken freuen und ihr eigenes künstlerisches Talent beim Basteln und bei Tonarbeiten unter Beweis stellen. Die „Großen“ können währenddessen liebevoll gefertigte Handarbeiten wie Schmuck, Accessoires, Dekorartikel und Geschneidertes bestaunen und erwerben.
Herbstmarkt in der Kunsthandwerkerhalle im Wildpark Schwarze Berge, Weihnachtsdeko, Markt, stöbern, kaufen

Wer voraus denkt, entdeckt vielleicht schon das ein oder andere schöne Weihnachtsgeschenk für die Liebsten. Der Besuch des Herbstmarktes ist im Wildparkeintritt inbegriffen.

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Kämpfende Könige

Röhrender Hirsch in der Brunft
Devider Wildpark Schwarze Berge, Abschluss, weiß, gerissen

Kämpfende Könige

Gerade verabschiedet sich der Sommer, schon steigt der Testosteron-Spiegel der Hirsche, und der sonst so scheue „König der Wälder“ tritt stimmgewaltig ins Rampenlicht. Eine anstrengende Aufgabe, denn der stärkste Platzhirsch darf nicht nur alle Hirschkühe begatten, sondern muss auch sein Brunftrudel zusammenhalten und ständig vor Rivalen schützen.
Brunftzeit
„Während der Brunftzeit kann ein Hirsch schon mal bis zu 25 Prozent seines Körpergewichts verlieren,“ erklärt Svenja Oßenbrügge vom Natur-Erlebnis-Zentrum im Wildpark Schwarze Berge e.V.. Unter den Hirscharten zeichnet sich der Rothirsch durch ein besonders großes und kapitales Geweih aus. Die Fellfarbe der Hirsche ist im Sommer rotbraun, daher auch der Name Rothirsch. Im Winter färbt sich die Decke graubraun.
Das Damwild kann aus der Hand gefüttert werden, Brunft
Platzhirsch verteidigt seine Kühe, Brunft
Die richtige Tageszeit

„In den Dämmerungsstunden sind unsere Hirsche besonders aktiv,“ verrät Oßenbrügge. Ausgerüstet mit Kaffee und Snacks aus dem Waldhaus gleich neben dem Tal der Hirsche, macht es besonders viel Spaß, Rotwild, Elche, Rehwild und Damwild bei uns zu beobachten.

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