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Fuchs, Frettchen & Co im Fokus

Die Zwergotter fegen in wildem Spiel durchs Gehege, während die Luchse durchs Unterholz schleichen und immer wieder im Schatten verschwinden. Wie sollen da bloß gute Fotos gelingen? Geduld, Geduld und nochmal ganz viel Geduld… Aber natürlich helfen auch ein paar Tricks. Mit unserer Blogreihe „Im Focus“ erhalten Sie regelmäßig Tipps, mit denen die Schnappschüsse von Wolf, Elch und Co. besser gelingen!

Tipp 1: Scharfe Schafe

Das Tolle an den Tieren im Wildpark Schwarze Berge ist ja, dass sie unterwegs sind. Für den Fotografen nicht ganz einfach, sie in den Fokus zu bekommen. Die Technik hilft. Zum einen können Sie den Sportmodus wählen, das verringert die Verschlusszeiten automatisch. Wenn Sie in manuellen Programm Arbeiten, wählen Sie die Belichtungszeit möglichst kurz. Fehlende Luxzahlen regulieren Sie dann über die ISO. Eine Alternative ist der dynamische Fokus: Im manuellen und halbautomatischen Programm den Punkt zu wählen, auf den fokussiert werden soll, dann den Auslöser halb durchgedrückt halten und schon bewegt sich der gewählte Fokuspunkt automatisch mit dem Tier weiter.

Wildpark-Tipp: Legen Sie den Schärfepunkt auf die Augen von Fuchs, Dachs & Co. – das macht Ihre Aufnahmen lebendiger.

Versuchen Sie es bei der täglichen Fütterung von Waschbär, Fuchs und Otter…

Tip 2: Wahrscheinlichkeit

Mal eben schnell im Wildpark beim Sonntagspaziergang mit der Familie preiswürdige Bilder schießen wird nicht funktionieren. Natürlich gibt es jede Menge tolle Zufallsbegegnungen, die klasse Motive ergeben – die Hängebauchschweine stehen da in aller erster Reihe. Aber letztlich erfordert das Komponieren der Bilder, das Herumexperimentieren mit Belichtungszeiten und Blende, das austarieren des Blickwinkels und nicht zuletzt die Bewegung der Tiere – oder ihre Ruhezeiten in der Mittagshitze – viel Geduld und eine große Speicherkarte. Die ist auch wichtig für Serienaufnahmen. Bei 3 bis 20 Bildern pro Sekunde ist die Wahrscheinlichkeit einen besonders niedlichen Gesichtseindruck von Waschbär & Co. zu erwischen einfach höher als bei Einzelaufnahmen. Nicht vergessen: Den Autofokus auf einen Nachführmodus zu stellen!

Wildpark-Tipp: Damit Ihnen beim Warten mit dem großen und meist schweren Objektiv nicht der Arm abfällt, nehmen Sie ein Stativ mit.

Weitere Tipps zum Fotografieren von Tieren gibt es in unserer Blogreihe „Im Focus“.

Wer Lust hat, das Fotografieren von Tieren unter fachkundiger Anleitung zu Lernen, hat mit den Fotoschulen Blende2 und der FF-Fotoschule zwei Ansprechpartner, die regemäßig fotografische Rundgänge mit der Kamera im Wildpark Schwarze Berge anbieten.

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