Weißstorch

Steckbrief

Lebensraum: Regelmäßig überschwemmte Feuchtgebiete
Sozialstruktur: Aufzucht der Jungen als Paare, Zug im Schwarm, Außerhalb der Brutzeit Zusammenleben in unterschiedlich großen Verbänden
Nahrung: Frösche, Fische, Insekten und andere Kleintiere
Paarungszeit: Anfang April bis Anfang August
Setzzeit: Nach 32 Tagen
Größe: bis 100 cm lang, Flügelspannweite ca. 2 m
Gewicht: bis zu 4,5 kg
Höchstalter: 40 Jahre
Besonderheit: Mit dem Klappern des Schnabels begrüßen sich Störche gegenseitig und halten Feinde von ihrem Nest fern.

Kennzeichen: Ausschließlich weißes Gefieder, mit Ausnahme der schwarz gefärbten Schwungfedern und Teilen der Oberflügeldecken. Schnabel und Beine sind rot. Im Flug gerade nach vorn gestreckter Hals.

Lebensraum/-weise: Der Weißstorch lebt in offenen Landschaften, Feucht- und Flussgebieten, die regelmäßig überschwemmt werden. In Südeuropa und Nordafrika lebt er auch in trockeneren Gebieten.

Nahrung/Fütterung/Jagdweise: Zur Ernährung des Weißstorches gehören vor allem Kleinsäuger, Fische, Frösche, Regenwürmer und Insekten, in seltenen Fällen frisst er auch Aas, Eier oder Jungtiere von Bodenbrütern. Er jagt seine Beute, indem er über Wiesen und durch flache Gewässer schreitet und dann blitzartig mit seinem Schnabel zustößt. Teilweise kann er aber auch vor einem Mauseloch lauern und seichte Gewässer durchschnäbeln.

Fortpflanzung/Zucht: Der Weißstorch brütet in Europa, Westasien und Nordafrika, seine Winterquartiere liegen in West-, Ost- und Südafrika. Storchenpaare bleiben sich ein Leben lang treu. Ihr Gelege besteht aus 2-7 Eiern, die etwa doppelt so groß sind wie ein Hühnerei. Die Brutzeit dauert 30-32 Tage, die Jungstörche bleiben zwischen 58 und 64 Tage im Nest.

Besonderheiten:  Die Geschlechter sind meist nur anhand der Schnäbel zu unterscheiden – die der Männchen sind oftmals länger und stärker. Mit dem Klappern des Schnabels begrüßen sich Störche gegenseitig und halten Feinde von ihrem Nest fern, das Klappern wird hierbei oftmals von einer Art Fauchen begleitet. Storchenpaare bleiben ihrem Horst ein Leben lang treu, weshalb der Nestbau nie abgeschlossen wird. Dadurch kann der Horst eine Höhe von mehreren Metern und ein Gewicht von 2 Tonnen erreichen.

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