Devider Wildpark Schwarze Berge, Abschluss, weiß, gerissen

Streifenskunk

Steckbrief

Familie: Skunks (Mephitidae)
Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Lebensraum: Steppen und Halbwüsten in nahezu ganz Nordamerika
Sozialstruktur: Überwiegend Einzelgänger, während der Wintermonate leben sie für eine gewisse Zeit gesellig
Nahrung: Als Allesfresser ernähren sich Stinktiere von kleinen Säugetieren, Insekten, Nüssen und Früchten
Paarungszeit: Frühjahr
Tragzeit: 60-70 Tage
Größe:
30-50 cm
Gewicht: 1-4 kg
Höchstalter: In freier Wildbahn etwa 6 Jahre; in menschlicher Obhut kann ein Skunk sogar bis zu 12 Jahre alt werden
Besonderheit: Das Stinktier wird vor allem in Amerika als Haustier gehalten und erfreut sich dabei großer Beliebtheit. Im Gegensatz zu ihren wilden Verwandten sollten domestizierte Stinktiere nicht alleine, sondern mindestens paarweise gehalten werden.

Kennzeichen:

Der Streifenskunk zeichnet sich durch eine streifenförmige Fellzeichnung aus und ist darüber hinaus an seinem charakteristischen Körperbau mit einem stämmigen Rumpf und einem verhältnismäßig kleinen, dreieckigen Kopf zu erkennen. Streifenskunks haben kleine, runde Ohren und keine Augenlider über den schwarzen Knopfaugen.

Lebensweise:

Skunks sind dämmerungs- und nachtaktiv. Im Winter halten sie eine Winterruhe. In der Winterruhe können die Tiere bis zu 55 Prozent ihres Körpergewichtes verlieren.

Stinktier im Wildpark Schwarze Begre
Nahrung:

Stinktiere sind Allesfresser und erbeuten kleinere Säugetiere sowie Wirbellose. Sie ernähren sich allerdings auch von pflanzlicher Kost, z.B. Früchten, Knollen und Nüssen.

Fortpflanzung:

Meistens besteht ein Wurf aus 5 bis 6 Jungtieren. Den zunächst blinden und nackten Welpen beginnt erst mit etwa 10 Tagen das Fell zu wachsen. Kurz danach öffnen sie auch die Augen. Bereits mit 1 Monat verlassen die Kleinen die Wurfhöhle und sind auch vor dem Bau zu sehen. Bei den Stinktieren werden die Jungen ausschließlich vom Weibchen versorgt, die männlichen Tiere beteiligen sich nicht an der Jungtieraufzucht.

Besonderheiten:

Eine auffällige Besonderheit der Skunks besteht in ihrem Verteidigungsverhalten, durch das sie auch ihren Namen Stinktier erhalten haben. Im Falle einer Bedrohung versprüht das Tier mithilfe mehrerer Analdrüsen ein übelriechendes Sekret, das den Angreifer in die Flucht schlagen soll. Dabei kann der Streifenskunk einen bis zu 6 Meter entfernt stehenden Feind ganz gezielt treffen. Diese Maßnahme wird jedoch nur im absoluten Notfall ergriffen, wenn Drohgebärden wie das Zähnefletschen und Aufstellen des Schwanzes keine Wirkung zeigen.

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