Steinmarder

Steckbrief

Familie: Marderartige (Mustelidae)
Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Lebensraum: gern in Nähe menschlicher Siedlungen
Sozialstruktur: Einzelgänger
Nahrung: kleine Säugetiere, Vögel, Vogeleier, Schnecken, Früchte
Paarungszeit: Juli/August
Setzzeit: März/April (inkl. Keimlingsruhe)
Größe: Körperlänge 40-55 cm, Schwanzlänge 20-25 cm
Gewicht: 1,1-2,2 kg
Höchstalter: 15 Jahre
Besonderheit: Sein Fell ist für die Pelzindustrie uninteressant.

Kennzeichen:

Steinmarder haben den für Marder üblichen Körperbau mit einem langgestreckten, schlanken Rumpf und relativ kurzen Gliedmaßen. Der Schwanz ist relativ lang und buschig. Sie besitzen einen weißen Kehlfleck, der an seinem unteren Rand gegabelt ist.

Lebensraum/-weise:

Das Verbreitungsgebiet der Steinmarder reicht von Spanien über Mittel- und Südeuropa (einschließlich einiger Mittelmeer­inseln) und Zentralasien bis in die Mongolei und die Himalaya-Region. Völlig anders als sein enger Verwandter lebt der Steinmarder in direkter Nähe zu menschlichen Siedlungen, wobei er bis in die Großstädte vorgedrungen ist und hier häufig nachts auf Dachböden, Speichern oder gar in Fahrzeugen sein „Unwesen“ treibt.

Nahrung/Fütterung:

Die Nahrung des Steinmarders ist ähnlich der des Baummarders, beinhaltet jedoch weniger pflanzliche Bestandteile. Die Mitarbeiter des Wildparks Schwarze Berge achten dabei auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Speisekarte.

Fortpflanzung/Zucht:

Die Ranzzeit, sprich Paarungszeit, der Steinmarder ist im Juli/August. Nach einer 230- bis 250-tägigen Tragzeit mit Keimlingsruhe werden im März/April 3 bis 5 Jungtiere geboren. Die Rüden beteiligen sich nicht an der Aufzucht der Jungtiere. Die Jungtiere werden mit 2 1/4 Jahren geschlechtsreif.

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