Devider Wildpark Schwarze Berge, Abschluss, weiß, gerissen

Rabenkrähe

Steckbrief

Familie: Rabenvögel (Corvidae)
Ordnung:
Sperlingsvögel (Passeriformes)
Lebensraum:
fast alle offenen und halboffenen Landschaften
Sozialstruktur: Schwärme, in der Brutzeit paarweise
Nahrung: Allesfresser
Brutzeit: April-Juni
Brutdauer: ca. 20 Tage
Größe: Körperlänge 45-47 cm, Flügelspannweite 93-104 cm
Gewicht: 350-750 g
Höchstalter: über 19 Jahre
Besonderheiten: Wie alle Rabenvögel sind auch Rabenkrähen hochintelligent. Sie nutzen Werkzeug, um an Nahrung zu gelangen und geben ihr Wissen auch an andere Generationen weiter. Außerdem sind sie begabte Geräusch-Imitatoren.

Kennzeichen:

Aaskrähen gibt es in zwei Farbvarianten: Rabenkrähen sind einfarbig schwarz gefärbt, auch der kräftige Schnabel und dessen Befiederung sind dunkel. Östlich der Elbe ist die Nebelkrähe mit gräulich-schwarzem Gefieder verbreitet.

Lebensraum/-weise:

Die Rabenkrähe kommt in allen offenen bis halboffenen Lebensräumen mit Baumbestand vor, vom Nordrand des Mittelmeeres bis zum Pazifik im warm- bis kaltgemäßigten Eurasien. Die nördlichen Populationen wandern im Winter südwärts. Feste Paare beanspruchen ein eigenes Revier für sich, während sich unverpaarte Tiere in großen Trupps zusammenfinden.

Rabenkrähe im Gras
Nahrung:

Als Allesfresser ernähren sich Rabenkrähen sowohl von tierischer Kost in Form von Insekten, Larven, Schnecken und kleinen Wirbeltieren als auch von Pflanzen wie Saat, Früchten und Wurzeln. Auch Aas und Müll dienen den Vögeln als Nahrung.

Fortpflanzung:

Im Frühjahr beginnt die Rabenkrähe mit dem Nestbau, häufig in luftiger Höhe auf Baumkronen. Das Nest wird mit Ästen aufgebaut, die Brutmulde im Inneren mit Gras und Moos ausgepolstert. In der Zeit von April bis Juni werden dann 2 bis 6 Eier bebrütet. Die Küken schlüpfen nach etwa 20 Tagen. Die ersten Tage bleibt die weibliche Krähe noch bei den schutzlosen Jungen, die als Nesthocker aus dem Ei schlüpfen. Nach einigen Tagen wird der Hunger der Küken allerdings so groß, dass beide Elternteile Nahrung heranschaffen müssen.

Weitere Tiere ansehen

Weitere Neuigkeiten aus dem Wildpark Schwarze Berge

Als Newsletter-Freund immer tierisch informiert!