Moschusente

Steckbrief

Familie: Entenvögel (Anatidae)
Ordnung: Gänsevögel (Anseriformes)
Lebensraum: Sumpfgebiete, Seen und Teiche, ursprüngliches Verbreitungsgebiet liegt in Mittel- und Südamerika
Sozialstruktur: paarweise oder in kleinen Gruppen
Nahrung: Wasserpflanzen, Samen und Früchte
Paarungszeit: Februar-März
Brutdauer: 35 Tage
Größe: 66-84 cm, Spannweite bis 150 cm
Gewicht: 3-7 kg
Höchstalter: in menschlicher Obhut bis 20 Jahre
Besonderheit: Die Warzen- oder Moschusente gilt als Delikatesse, mit hohem Fleisch- und geringem Fettanteil. Das Fleisch ist zart und saftig mit deutlich erkennbarem Wildgeschmack.

Kennzeichen:

Charakteristisch für die Moschusente ist ihr unbefiedertes Gesicht. Männliche Enten haben über dem Schnabel einen warzenähnlichen Stirnhöcker, der der Art den zusätzlichen Namen „Warzenente“ verleiht. Ihr Gefieder ist schwarz-weiß gefärbt und schimmert in der Sonne häufig grünlich glänzend. Der Körperbau der Haustierform ist massiver als die der Wildenten.

Lebensraum/-weise:

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Moschusente liegt in Süd- und Mittelamerika. Dort bewohnt sie hauptsächlich Sumpfgebiete, Mangrovenwälder und weitere bewaldete Flächen mit vorhandenen Süßwassergewässern.

Nahrung/Fütterung/Jagdweise:

Auf ihrem Speiseplan stehen hauptsächlich Wasserpflanzen, Samen und Baumfrüchte. Insbesondere zur Brutzeit, wenn der Nährstoffbedarf höher ist, werden aber auch Schnecken, Insekten, Reptilien und Fische gefressen.

Fortpflanzung/Zucht:

Die Wildformen suchen sich Baumhöhlen als Nistplätze oder sie errichten Nester in dichter Bodenvegetation. Die Ente legt jeden Tag ein Ei, bis etwa 20 Eier im Nest sind. Jetzt beginnt das Brutgeschäft: Die Ente reißt sich Bauchfedern aus und setzt sich auf ihre Eier. Einmal am Tag verlässt sie das Nest, damit die Eier etwas abkühlen. Die Brutdauer von 35 Tagen ist länger als bei den meisten anderen Entenarten. Auch für die Jungenaufzucht ist ausschließlich die Ente zuständig.

Besonderheit:

Die Warzen- oder Moschusente gilt als Delikatesse, mit hohem Fleisch- und geringem Fettanteil. Das Fleisch ist zart und saftig mit deutlich erkennbarem Wildgeschmack.

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