Löffelente

Steckbrief

Familie: Entenvögel (Antidae)
Ordnung: Gänsevögel (Anseriformes)
Lebensraum: Feuchtgebiete, Seen, Teiche, Fischteiche, Sumpfgebiete, Überschwemmungsgebiete
Sozialstruktur: paarweise oder in lockeren Kolonien
Nahrung: kleine Wassertiere, Wasserflöhe, Insektenlarven, Würmer, Sämereien und Plankton
Balzzeit: im Herbst, bei Zugvögeln also noch im Winterquartier
Brutzeit: April bis Juni
Größe: 52 cm Flügelspannweite: 84 cm
Gewicht: 400g – 1100 g
Höchstalter: über 20 Jahre
Besonderheit: Sie schwimmen gerne in einer Linie hintereinander.

Kennzeichen:

Aufgrund Ihres breiten, löffelartigen Schnabels sind Löffelenten gut von anderen Entenarten zu unterscheiden. Die Männchen sind etwas größer und schwerer als die Weibchen. Weibliche Tiere ähneln dem Stockentenweibchen, einzig der löffelartige Schnabel zeigt den Unterschied. Die Männchen sind im Prachtkleid auffällig gefärbt: Kopf und Hals sind dunkel und schillern im Sonnenlicht blaugrün. Der Schnabel ist ebenfalls dunkel. Die gelben Augen stechen auffällig heraus. Das Obergefieder ist schwarz-weiß, die Flanken und der Bauch rostbraun.

Lebensraum/-weise:

Löffelenten sind weit verbreitet und kommen in Europa, Asien und Amerika vor. Je nach Region sind die Tiere Stand—oder Zugvögel. In Deutschland sind sie das ganze Jahr über zu sehen. Sie leben paarweise oder in lockeren Kolonien.

Nahrung/Fütterung/Jagdweise:

Der breite Schnabel ist ideal geeignet, um Wasser zu durchsieben. Gefressen wird, was in den Schnabel gelangt: kleinen Wassertieren, Plankton, Wasserflöhen, Insektenlarven, Würmern, jungen Pflanzentrieben und Sämereien.

Fortpflanzung/Zucht:

Die Balz findet noch im Winterquartier der Enten statt. Verstärkt kann man die Tiere beim Kopfnicken und präsentieren ihrer leuchtenden Federn beobachten, sowie bei paarweisen Balzflügen. Der laute und tiefe Balzruf der Männchen und ein tief gedämpftes quaken beim Weibchen sind auch auf große Entfernung zu hören. erst im April bis Juni beginnen die Enten mit dem Brutgeschäft. Sie legen 9-11 Eier in ein Nest aus trockenen Pflanzen, am liebsten mitten in der Vegetation. Nach 26 Tagen schlüpfen die Küken. Enten sind Nestflüchter und somit direkt nach dem Schlupf in der Lage, der Mutter ins Wasser zu folgen. Dort erfolgt sofort die erste Nahrungsaufnahme.

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