Devider Wildpark Schwarze Berge, Abschluss, weiß, gerissen

Höckergans

Steckbrief

Familie: Entenvögel (Anatidae)
Ordnung: Gänsevögel (Anseriformes)
Lebensraum: domestizierte Form der Schwanengans, daher nur in menschlicher Obhut
Sozialstruktur: Gänse sind gesellige Tiere, die gerne in Gruppen leben
Nahrung: Pflanzen, Sämereien, Gras, Kartoffeln, Wurzeln
Paarungszeit: April-Juni
Brutdauer: 30 Tage
Größe: 90 cm
Gewicht: bis zu 5 kg bei Gantern, 4 kg bei Gänsen
Höchstalter: maximal 30 Jahre
Besonderheit: Bemerkenswert ist die laute, trompetenartige Stimme der Höckergans.

Kennzeichen:

Charakteristisch für die Höckergänse ist der Stirnhöcker auf dem Oberschnabel. Er ist bei Gantern, also männlichen Tieren, deutlich ausgeprägter. Der Höcker wächst ein Leben lang. Bei alten Tieren kann der Stirnhöcker so stark ausgeprägt sein, dass er wie ein Horn aussieht. Die Höckergans ist eine domestizierte Gänserasse, die auf die Schwanengans zurückgeht. Es gibt unterschiedliche Farbschläge, z.B. in weiß oder grau-braun mit einem auffälligen Aalstrich.

Lebensraum/-weise:

Ursprünglich kommt die Art aus Asien, wurde aber bereits im 19. Jahrhundert nach Europa eingeführt. Sie ist nur eingeschränkt flugfähig und lebt bei uns in Europa ausschließlich in menschlicher Obhut.

Höckergans
Fortpflanzung:

Die Höckergans hat eine hohe Legeleistung. Im Jahr werden 40 bis 60 Eier gelegt. Einmal im Jahr, im April bis Juni, beginnt das weibliche Tier mit dem Brüten. Vor allem die Ganter werden in der Brutzeit aggressiv.

Besonderheiten:

Beeindruckend ist die laute, trompetenartige Stimme, die auf die Wildform zurückgeht. Sie ist die einzige Gänserasse, die nicht von der Graugans als Vorfahre abstammt.

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