Elster

Steckbrief

Familie: Rabenvögel (Corvidae)
Ordnung:
Sperlingsvögel (Passeriformes)
Lebensraum:
fast ganz Europa, Nordamerika, Asien und Nordafrika, wobei fast jedes Land seine eigene Unterart hat
Sozialstruktur: je nach Jahreszeit und Alter in großen Schwärmen oder in einer monogamen Dauerehe
Nahrung: Insekten, Amphibien, Vogeleier, Sämereien und Aas
Paarungszeit: März bis Mai
Brutzeit: 17 bis 20 Tage
Größe: bis 50 cm
Flügelspannweite: 90 cm
Gewicht: etwa 200g
Höchstalter: 20 Jahre
Besonderheit: Elstern produzieren Gewölle aus nicht verdaulichen Nahrungsbestandteilen. Bekannt ist auch ihre Vorliebe für glitzernde Gegenstände, die sie gern in ihr Nest eintragen.

Kennzeichen: An dem schwarz-weißen Gefieder und den langen Schwanzfedern ist die Elster leicht zu erkennen. Die schwarzen Federn haben einen metallischen Glanz. Am Boden bewegt sich die Elster meist hüpfend fort.

Lebensraum/-weise: Zur Brutzeit haben Elsternpaare eigene Reviere. Im Winter finden sich Elstern zu großen Schwärmen zusammen. In Europa leben viele Elsternpaare als Siedlungsfolger. Sie sind tagaktiv.

Nahrung/Fütterung/Jagdweise: ein Teil der Nahrung besteht aus Insekten und deren Larven, Spinnen, Würmern und Schnecken, kleinen Wirbeltieren bis Mausgröße, sowie Eiern und Aas. Elstern haben keinen besonders guten Ruf, weil sie angeblich viele Eier von Singvögeln fressen; in Wirklichkeit machen diese aber nur einen geringen Teil ihres Speiseplans aus. Des weiteren fressen Elstern Früchte, Sämereien und Pilze. Bei Nahrungsüberfluss legen Elstern sich Depots an, von denen sie in nahrungsarmer Zeit zehren.

Fortpflanzung/Zucht: Die Vögel leben in lebenslanger Monogamie. Stirbt allerdings der Partner, sucht sich der verbleibende Vogel zur nächsten Saison einen neuen Gefährten. Auch wenn das Brutgeschäft über mehrere Jahre nicht erfolgreich war, wird ein neuer Partner gesucht. Die Nester werden in schwer zugänglichen Bereichen errichtet. Das Weibchen brütet allein und wird vom Männchen versorgt. Sind die Küken geschlüpft, füttert weiterhin nur das Männchen, während das Weibchen sie wärmt (hudert). Nach 28 Tagen verlassen die Jungvögel das Nest und werden dann von beiden Elterneilen gefüttert. Erst mit rund 45 Tagen beginnen sie selbst mit der Suche nach Nahrung

Besonderheiten: Als Rabenvögel zählen sie zu den besonders intelligenten Vögeln.
Elstern warnen sich in der Gemeinschaft gegenseitig durch lautes Rufen z.B. vor sich nähernden Feinden.
In den Germanischen Mythen begleitete die Elster die Todesgöttin Hel und erlangte somit einen eher schlechten Ruf. In Asien hingegen gilt sie als Glückssymbol.

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