Devider Wildpark Schwarze Berge, Abschluss, weiß, gerissen

Eiderente

Steckbrief

Familie: Entenvögel (Antidae)
Ordnung: Gänsevögel (Anseriformes)
Lebensraum: nördliche Küstengebiete
Sozialstruktur: große, gesellige Gruppen
Nahrung: Muscheln, Schnecken, Krebse, Fische
Paarungszeit: Balz Dezember-April
Brutdauer: 25-26 Tage
Größe: Körperlänge ca. 58 cm
Gewicht: durchschnittlich 2,2 kg
Höchstalter: ca. 15 Jahre
Besonderheit: Die Daunen der Eiderente speichern Wärme sehr gut und galten lange Zeit als das beste Material für die Füllung von Bettdecken.

Kennzeichen:

Die Eiderente gehört zu den Meeresenten. Männliche Tiere haben ein auffälliges schwarz-weißes Gefieder. Das Obergefieder, Brust, Hals und Kopf sind weiß gefärbt. Der Oberkopf ist schwarz mit einem weißen Fleck. Das Weibchen ist schlicht braun gefärbt und vermag sich so besser zu tarnen. Auffällig ist auch der keilförmige Schnabel der Eiderenten.

Lebensraum/-weise:

Als Meeresente bewohnt die Eiderente die nördlichen Küstengebiete Europas, Nordamerikas und Ostsibiriens; das Hauptbrutgebiet ist Island. Eiderenten sind tagaktiv und leben gesellig in größeren Gruppen.

Eiderente Weibchen
Nahrung:

Eiderenten ernähren sich überwiegend von Muscheln, Schnecken und Krebse stehen ebenfalls auf ihrem Speiseplan. Als einzige Entenart ernährt sich die Eiderente auch von Fischen.

Fortpflanzung:

Bereits im Dezember beginnen die Erpel mit der Gesellschaftsbalz. Dabei versammeln sich bis zu 10 Männchen um ein Weibchen und versuchen, es durch Laute und Imponiergehabe zu beeindrucken.
Die Brut findet ausschließlich durch die weiblichen Eiderenten statt. Sind die Küken geschlüpft, bilden Eiderenten mit anderen weiblichen Tieren und ihrem Nachwuchs größere Gruppen. Sobald die Jungtiere flügge werden, lösen sich diese Gemeinschaften wieder auf.

Besonderheiten:

Die Daunen der Eiderente speichern Wärme sehr gut und galten lange Zeit als das beste Material für die Füllung von Bettdecken. Der lateinische Name bedeutet übersetzt: „Die Allerweichste mit dem schwarzen Körper“. Noch heute werden die Federn der Eiderenten eingesammelt und zu Bettdecken verarbeitet.

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