Devider Wildpark Schwarze Berge, Abschluss, weiß, gerissen

Brautente

Steckbrief

Familie: Entenvögel (Anatidae)
Ordnung: Gänsevögel (Anseriformes)
Lebensraum: Nordamerika; Gewässer in Waldgebieten
Sozialstruktur: paarweise (monogame Saisonehe) oder in kleinen Gruppen
Nahrung: omnivor, Wasserpflanzen, Samen, Früchte, wirbellose  Tiere
Balzzeit: Juli-September
Brutzeit: Februar-April
Brutdauer: 28-31 Tage
Größe: 47-54 cm,
Gewicht: 640-680 g
Höchstalter: 10 Jahre
BesonderheitBrautenten zählen heute zu den häufigsten Enten Nordamerikas.

Kennzeichen:

Das Männchen hat ein auffälliges und farbiges Prachtkleid, das ab dem späten Sommer bis in den frühen Sommer des nächsten Jahres getragen wird. Die metallisch grün und violett schimmernden Nackenfedern sind zu einem Schopf verlängert, dieser ist auf jeder Kopfseite von zwei weißen Farblinien gerahmt. Das Rückengefieder ist dunkel grünbraun, das Schwanzgefieder glänzend dunkelgrün. Die Federn der Armschwingen sind metallisch blau, grün und schwarz und haben eine weiße Spitze. Die Vorderbrust ist kastanienrot und weist kleine, dreieckige cremefarben bis weiße Flecken auf. Die übrige Körperunterseite ist weiß. Die Flanken sind goldbraun mit einer sehr feinen dunklen Strichelung. Der Schnabel ist auf der Oberseite rötlich mit einer deutlich abgegrenzten schwarzen Spitze. Das Auge der Erpel hat auffällig orangerote Augenringe und Iris.

Die Weibchen der Brautente sind in ihrem Gefieder den Weibchen der Mandarinente sehr ähnlich. Sie haben einen grauen Kopf sowie ein kleingeflecktes graubraunes Brust- und Flankengefieder. Das graubraune Rückengefieder weist einen leichten purpurgrünen Glanz auf, Kinn und Kehle sind weiß. Um das Auge verläuft ein auffälliger weißer Augenring, der am Augenende leicht nach hinten gezogen ist, die Iris ist dunkelbraun. Die Flügelfärbung gleicht weitgehend der der Männchen, die Farben sind allerdings weniger intensiv. Die Armschwingen haben an ihrem Ende tropfenförmige weiße Flecken. Der Schwanz ist bronzebraun. Der Schnabel ist schwarzfleckig.

Brautenten haben mit 12,3 mm den größten Augen-Durchmesser aller Wasservogelarten.

Lebensraum/-weise:

Die Brautente ist an ein Leben in Waldgebieten angepasst. Der Brutlebensraum der Brautente sind dicht mit Laubbäumen oder Mischwald umgebene Sümpfe, seichte Seen oder Teiche sowie langsam fließende Gewässer. Viele der von ihr besiedelten Gewässer sind durch Aktivitäten von Bibern entstanden. Brautenten sind sehr manövrierfähige Flieger, die auch dichte Baumbestände geschickt durchfliegen.
Brautenten sind Teilzieher, die überwiegend während der Nacht fliegen. Die nördlichen Populationen ziehen im Winterhalbjahr nach Süden und erreichen in dieser Zeit in geringer Zahl auch den äußersten Nordosten sowie die südwestlichen Küstengebiete Mexikos. Die in Kalifornien sowie die südlich einer Linie von North Carolina, Tennessee und Arkansas lebenden Brautenten sind überwiegend Standvögel.

Brautente im Wildpark Schwarze Berge
Nahrung:

Brautenten sind omnivore Vögel, deren Nahrungszusammensetzung wesentlich vom Angebot bestimmt ist. Sie fressen Teile von Wasserpflanzen, Samen, Früchte, Wirbellose und nutzen auch landwirtschaftliche Anbauflächen zur Nahrungssuche. Wirbellose Tiere spielen vor allem für eierlegende Weibchen und heranwachsende Jungenten eine sehr große Rolle. Brautenten fressen gewöhnlich in kleinen Gruppen und suchen überwiegend schwimmend nach Nahrung. Die Nahrung wird meist von der Wasseroberfläche abgepickt. Bietet das besiedelte Gewässer keine hinreichende Nahrung, werden auch Uferzonen und angrenzende Waldgebiete nach Bucheckern, Eicheln, Nüssen, Beeren und Früchten durchsucht.

Fortpflanzung:

Brautenten sind monogame Vögel, deren Paarbindung jedoch meistens nur über eine Fortpflanzungsperiode besteht. Die Balz beginnt sechs bis sieben Monate vor der eigentlichen Brutzeit und damit bevor ziehende Brautenten in die Überwinterungsquartiere abwandern. Als Brut- und Rastplatz dienen der Brautente Bäume. Als Höhlenbrüter nutzt sie bevorzugt verlassene Nisthöhlen von Spechten. Die Brutzeit liegt zwischen Februar und April, spätestens im Juni endet die Eiablage. Die Eier haben eine stumpfe weiße Schale und messen etwa 5 × 4 cm. Ein Gelege besteht im Durchschnitt aus 10-12 Eiern. Das Männchen bewacht in der Brutzeit das Nest und das brütende Weibchen. Nach einer Brutdauer von 28 bis 31 Tagen springen die Küken wenige Stunden nach dem Schlupf mehrere Meter auf den Erdboden hinab, um dem weiblichen Elternvogel zum nächsten Gewässer zu folgen.

Besonderheiten:

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren ihre Bestände stark zurückgegangen, so dass man befürchtete, diese Art würde aussterben. Zahlreiche Schutzmaßnahmen haben dazu beigetragen, dass sich der Bestand stark erholt hat. Bereits im 17. Jahrhundert wurde die Brautente als Ziervogel nach Europa importiert. Bis heute hat sich jedoch keine selbst erhaltenden Brautenten-Populationen in freier Wildbahn gebildet.

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Brautente

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Steckbrief

Familie: Entenvögel (Anatidae)
Ordnung: Gänsevögel (Anseriformes)
Lebensraum: Nordamerika; Gewässer in Waldgebieten
Sozialstruktur: paarweise (monogame Saisonehe) oder in kleinen Gruppen
Nahrung: omnivor, Wasserpflanzen, Samen, Früchte, wirbellose  Tiere
Balzzeit: Juli-September
Brutzeit: Februar-April
Brutdauer: 28-31 Tage
Größe: 47-54 cm,
Gewicht: 640-680 g
Höchstalter: 10 Jahre
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Kennzeichen:

Das Männchen hat ein auffälliges und farbiges Prachtkleid, das ab dem späten Sommer bis in den frühen Sommer des nächsten Jahres getragen wird. Die metallisch grün und violett schimmernden Nackenfedern sind zu einem Schopf verlängert, dieser ist auf jeder Kopfseite von zwei weißen Farblinien gerahmt. Das Rückengefieder ist dunkel grünbraun, das Schwanzgefieder glänzend dunkelgrün. Die Federn der Armschwingen sind metallisch blau, grün und schwarz und haben eine weiße Spitze. Die Vorderbrust ist kastanienrot und weist kleine, dreieckige cremefarben bis weiße Flecken auf. Die übrige Körperunterseite ist weiß. Die Flanken sind goldbraun mit einer sehr feinen dunklen Strichelung. Der Schnabel ist auf der Oberseite rötlich mit einer deutlich abgegrenzten schwarzen Spitze. Das Auge der Erpel hat auffällig orangerote Augenringe und Iris.

Die Weibchen der Brautente sind in ihrem Gefieder den Weibchen der Mandarinente sehr ähnlich. Sie haben einen grauen Kopf sowie ein kleingeflecktes graubraunes Brust- und Flankengefieder. Das graubraune Rückengefieder weist einen leichten purpurgrünen Glanz auf, Kinn und Kehle sind weiß. Um das Auge verläuft ein auffälliger weißer Augenring, der am Augenende leicht nach hinten gezogen ist, die Iris ist dunkelbraun. Die Flügelfärbung gleicht weitgehend der der Männchen, die Farben sind allerdings weniger intensiv. Die Armschwingen haben an ihrem Ende tropfenförmige weiße Flecken. Der Schwanz ist bronzebraun. Der Schnabel ist schwarzfleckig.

Brautenten haben mit 12.3 mm den größten Augen-Durchmesser aller Wasservogelarten.

Lebensraum/-weise:

Die Brautente ist an ein Leben in Waldgebieten angepasst. Der Brutlebensraum der Brautente sind dicht mit Laubbäumen oder Mischwald umgebene Sümpfe, seichte Seen oder Teiche sowie langsam fließende Gewässer. Viele der von ihr besiedelten Gewässer sind durch Aktivitäten von Bibern entstanden. Brautenten sind sehr manövrierfähige Flieger, die auch dichte Baumbestände geschickt durchfliegen.
Brautenten sind Teilzieher, die überwiegend während der Nacht fliegen. Die nördlichen Populationen ziehen im Winterhalbjahr nach Süden und erreichen in dieser Zeit in geringer Zahl auch den äußersten Nordosten sowie die südwestlichen Küstengebiete Mexikos. Die in Kalifornien sowie die südlich einer Linie von North Carolina, Tennessee und Arkansas lebenden Brautenten sind überwiegend Standvögel.

Nahrung/Fütterung/Jagdweise:

Brautenten sind omnivore Vögel, deren Nahrungszusammensetzung wesentlich vom Angebot bestimmt ist. Sie fressen Teile von Wasserpflanzen, Samen, Früchte, Wirbellose und nutzen auch landwirtschaftliche Anbauflächen zur Nahrungssuche. Wirbellose Tiere spielen vor allem für eierlegende Weibchen und heranwachsende Jungenten eine sehr große Rolle. Brautenten fressen gewöhnlich in kleinen Gruppen und suchen überwiegend schwimmend nach Nahrung. Die Nahrung wird meist von der Wasseroberfläche abgepickt. Bietet das besiedelte Gewässer keine hinreichende Nahrung, werden auch Uferzonen und angrenzende Waldgebiete nach Bucheckern, Eicheln, Nüssen, Beeren und Früchten durchsucht.

Fortpflanzung/Zucht:

Brautenten sind monogame Vögel, deren Paarbindung jedoch meistens nur über eine Fortpflanzungsperiode besteht. Die Balz beginnt sechs bis sieben Monate vor der eigentlichen Brutzeit und damit bevor ziehende Brautenten in die Überwinterungsquartiere abwandern. Als Brut- und Rastplatz dienen der Brautente Bäume. Als Höhlenbrüter nutzt sie bevorzugt verlassene Nisthöhlen von Spechten. Die Brutzeit liegt zwischen Februar und April, spätestens im Juni endet die Eiablage. Die Eier haben eine stumpfe weiße Schale und messen etwa 5 × 4 cm. Ein Gelege besteht im Durchschnitt aus 10-12 Eiern. Das Männchen bewacht in der Brutzeit das Nest und das brütende Weibchen. Nach einer Brutdauer von 28 bis 31 Tagen springen die Küken wenige Stunden nach dem Schlupf mehrere Meter auf den Erdboden hinab, um dem weiblichen Elternvogel zum nächsten Gewässer zu folgen.

Besonderheiten:

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren ihre Bestände stark zurückgegangen, so dass man befürchtete, diese Art würde aussterben. Zahlreiche Schutzmaßnahmen haben dazu beigetragen, dass sich der Bestand stark erholt hat. Bereits im 17. Jahrhundert wurde die Brautente als Ziervogel nach Europa importiert. Bis heute hat sich jedoch keine selbst erhaltenden Brautenten-Populationen in freier Wildbahn gebildet.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]