Bentheimer Landschaf

Steckbrief

Familie: Hornträger (Bovidae)
Ordnung:
Paarhufer (Artiodactyla)
Lebensraum:
Moor und Heide
Sozialstruktur: Herdentiere
Nahrung: Gräser, Kräuter, Getreide, Heu
Paarungszeit: Herbst
Setzzeit: nach etwa 150 Tagen
Größe: Schulterhöhe bis zu 75 cm
Gewicht: Weibchen etwa 60 kg, Böcke 80-90kg, Vliesgewicht 2,5-5 kg
Höchstalter: normalerweise 10-12 Jahre, max. 20 Jahre
Besonderheit: Bentheimer Landschafe haben eine Jahreswollmenge von 4-5 kg und gelten aufgrund ihrer Seltenheit als gefährdete Haustierrasse.

Kennzeichen:

Bentheimer Landschafe sind fast reinweiß, doch rund um Augen, Ohren und an den Beinen haben sie dunklere Partien. Das Wollvlies selber ist weiß. Kennzeichnend für die Rasse ist ein fast bis zum Boden reichender, wolliger Schwanz. Die Rasse hat keine Hörner und verhältnismäßig lange Beine.

Lebensraum/-weise:

Die Schafsrasse wurde in der Grafschaft Bentheimer aus dem deutschen Landschaf und dem niederländischen Schoonebeker Schaf gezüchtet. Dadurch erhielt man die größte Moor- und Heideschaf-Rasse Deutschlands. Aufgrund ihrer harten Klauen sind die Bentheimer Landschafe besonders gut für die Landschaftspflege in Moor- und anderen Feuchtgebieten geeignet. Heute werden sie hauptsächlich in Niedersachsen und dem Rheinland gehalten.

Nahrung/Fütterung/Jagdweise:

Landschafe sind reine Pflanzenfresser und kauen ihre Nahrung wieder. Sie sind sehr genügsam und ernähren sich von Gräsern, Kräutern, Getreide und Heu, aber auch von Eicheln und anderen Baumfrüchten. Im Herbst greifen sie auch auf Laubstreu zurück.

Fortpflanzung/Zucht:

Das Bentheimer Landschaf zeichnen sich durch gute Muttereigenschaften aus. Im Frühjahr werden ein bis zwei Lämmer pro Mutterschaf geboren.

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