Devider Wildpark Schwarze Berge, Abschluss, weiß, gerissen

Äskulapnatter

Steckbrief

Familie: Natter (Colubridae)
Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
Lebensraum: Feuchtwarme, sonnige Gebiete
Sozialstruktur: Einzelgänger
Nahrung: kleine Säugetiere, Eidechsen, Vögel, Eier
Paarungszeit: Mai
Eiablage: Eiablage im Juli, Schlüpfen im September
Größe:
140-200 cm
Gewicht: 250-400 g
Höchstalter: ca. 30 Jahre
Besonderheit: Benannt wurde die Äskulapnatter nach dem griechischen Gott Äskulap. Wir kennen vor allem die Darstellung der Schlange, die sich um den Äskulapstab wickelt – sie gilt als Symbol der Heilkunde.

Kennzeichen:

Mit bis zu 200 cm Länge ist die Äskulapnatter eine der größten Schlangen Europas. Auf der Oberseite ist sie einfarbig hell- bis dunkelbraun, einige Exemplare sogar schwarz. Einige Tiere haben feine weiße Striche. Auf der Unterseite ist sie hellgelb. Der recht schmale Kopf ist völlig ohne eine Zeichnung.

Lebensraum/-weise:

Die Äskulapnatter kommt vor allem im mediterranen Südeuropa vor. Es gibt allerdings einige Reliktvorkommen im Rheingau, dem Odenwald und an der Donau. Die Schlangen sind tagaktiv, verlagern ihre Aktivitätsphase aber bei sehr warmem Wetter in die Morgen- und Abendstunden. Den Winter verbringen die Tiere in einer Winterstarre, die sie unter Steinen oder im Laub abhalten.

Äskulpnatter im Wildpark Schwarze Berge, Schlange, Stamm, schlängeln, Rinde
Nahrung / Jagdweise:

Die Äskulapnatter ist eine Würgeschlange, die ihre Beute durch Erdrosseln tötet. Auf ihrem Speiseplan stehen kleine Säugetiere, Eidechsen sowie Vögel.

Fortpflanzung:

Nach der Winterstarre vollziehen die Schlangen im Mai ihre Paarung, dabei wird die weibliche Schlange mit einem Nackenbiss fixiert. Im Juli legt das Weibchen ihre 5 bis 15 Eier zum Beispiel in feuchte Erde, unter Laub, in Mauerspalten oder Baumstümpfe. Im September schlüpfen dann die Nachkommen.

Besonderheiten:

Äskulapnattern sind nicht besonders angriffslustig, bei Störungen oder Bedrohungen versuchen sie erst auf Bäume oder ins Gestrüpp zu flüchten. Gelingt dies nicht, so wehren sie sich mit Abwehrbissen oder sondern ein übelriechendes Abwehrsekret ab. Die Bisse der Äskulapnatter sind nicht giftig.

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