Alpaka

Alpaka Jules

Alpaka

Steckbrief

Familie: Kamele (Camelidae)
Ordnung: Paarhufer (Artiodactyla)
Lebensraum: : Südamerika -> Hochgebirge, Grasland, Steppe/Halbwüste
Sozialstruktur: Herdentiere
Nahrung: Pflanzenfreser
Paarungszeit: Ganzjährig
Tragzeit: 340-345 Tage
Größe: 81-99 cm Schulterhöhe
Gewicht: Stute: 55-65 kg, Hengst: bis 80 kg
Höchstalter: maximal 25 Jahre
Besonderheit: Sein Ruf hört sich wie ein lachender Mensch an, daher der Name „Lachender Hans“.

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Kennzeichen:

Der Körperbau des Alpakas ist, wie bei allen Kamelen, sehr langgestreckt. Schlanke Beine, ein langer dünner Hals und ein kleiner dreieckiger Kopf zeichnen das Alpaka aus. Als Neuweltkameliden tragen Alpakas keine Höcker auf dem Rücken. Die Fellfarbe ist sehr variabel und kann einfarbig weiß, braun oder schwarz oder auch in diesen Farben gefleckt oder gemustert sein. Alpakas gehören zu den Paarhufern und sind Schwielensohler. Sie haben unter ihren Hufen dicke und weiche Sohlenpolster. Damit finden sie an steilen Berghängen guten Halt. Die Füße haben den Vorteil, dass sie im Gegensatz zu Pferden oder Rindern den Boden nicht zerstören.

Lebensraum/-weise:

Alpakas wurden an mehreren Orten unabhängig voneinander domestiziert. Dies geschah vor etwa 5000 Jahren. Der wildlebende Verwandte ist das Vikunja.

Die Alpaka-Herde
Nahrung/Fütterung/Jagdweise:

Größtenteils Gräser

Fortpflanzung und Zucht:

Nach einer Tragzeit von über elf Monaten bringt die Stute ein Fohlen auf die Welt, dass bereits wenige Stunden nach der Geburt laufen kann. Schon nach wenigen Wochen ist das Muttertier wieder paarungsbereit.

Besonderheiten:

Alpakas können spucken, dabei ziehen sie den Magensaft nach oben. Meistens zeigen die Tiere dieses Verhalten untereinander. Es kann aber auch vorkommen, dass Menschen bespuckt werden. Alpakas drohen vorher recht deutlich. Der Magensaft riecht übel. Je häufiger hintereinander sie spucken, desto stärker wird der Geruch.

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Feuersalamander

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Feuersalamander

Steckbrief

Familie: Eisvögel (Alcedinidae)
Ordnung: Rackenvögel (Coraciformes)
Lebensraum: bewohnt im Osten und Südosten Australiens unterschiedliche Habitate
Sozialstruktur: monogame Dauerehe oder in kleinen Familienverbänden
Nahrung: Fleischfresser
Brutzeit: Januar-August
Größe: Körperlänge 40-47 cm
Gewicht: bis 490 g
Höchstalter: maximal 20-25 Jahre
Besonderheit: Sein Ruf hört sich wie ein lachender Mensch an, daher der Name „Lachender Hans“.

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Kennzeichen:

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Lebensraum/-weise:

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Nahrung/Fütterung/Jagdweise:

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Besonderheiten:

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Chukarhuhn

chukarhuhn

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Chukarhuhn

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Steckbrief

Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Lebensraum: vom südöstlichen Balkan über Vorder- und Innerasien bis zur Mandschurei in Wüsten und Waldlichtungen, im Hochgebirge bis 4600 m
Sozialstruktur: paarweise (saisonale Einehe); außerhalb der Paarungszeit gesellig in kleinen Gruppen
Nahrung: Sämereien, junge Triebe, Früchte und Knospen, sowie Insekten und kleine Wirbeltiere
Balzzeit: April – Juli
Brutzeit: Juni-Juli
Brutdauer: 22-24 Tage
Größe: 31-35 cm
Gewicht: 450-700 g (Männchen zum Teil erheblich größer und schwerer als Weibchen)
Höchstalter: 5-7 Jahre, in menschlicher Obhut über 10 Jahre
BesonderheitNamensgebend für das Huhn war der auffallende Ruf, der an “Tschukar“ erinnert.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][mk_padding_divider size=“50″][mk_image src=“https://www.wildpark-schwarze-berge.de/wp-content/uploads/steinhuhnkken-kl.jpg“ image_size=“large“ frame_style=“border_shadow“][mk_button dimension=“outline“ corner_style=“rounded“ size=“large“ icon=“mk-moon-heart-7″ icon_anim=“vertical“ url=“https://www.wildpark-schwarze-berge.de/tierpatenschaft/“ target=“_blank“ fullwidth=“true“ margin_right=“0″ outline_skin=“custom“ outline_active_color=“#90b727″ outline_active_text_color=“#90b727″ outline_hover_bg_color=“#90b727″]Patenschaft[/mk_button][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][mk_padding_divider][vc_column_text css=“.vc_custom_1582890124160{margin-bottom: 0px !important;}“]

Kennzeichen

Das Obergefieder des Chukarhuhns weist eine graubraune Färbung mit leicht bläulichem Schimmer auf. Die Flügel sind an den Spitzen überwiegend bräunlich gefärbt, gleiches gilt für die Schwanzspitze. Die seitlichen Flanken weisen eine schwarzbraune und weißliche Bänderung auf. Charakteristisch ist das schwarze Augenband, das sich vom Auge bis zur Brust zieht und die rahmfarbene Kehle von der graublauen Brust optisch trennt. Der kurze Schnabel und die Extremitäten weisen eine kräftig rote Färbung auf. Die Iris ist bläulich bis bräunlich gefärbt. Bis auf den Größenunterschied gibt es keine weiteren Unterscheidungen bei den Geschlechtern.

Lebensraum/-weise

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Chukarhühner erstreckt sich über Südosteuropa, dem Nahen Osten und dem westlichen Asien. In weiten Teilen der Erde wurden die Hühner als Neozoen eingeführt. Dies gilt insbesondere für Nordamerika, Hawaii und Neuseeland. Sie leben überwiegend in Höhenlagen zwischen 500 und 2000 Metern in Steppen-, Halbwüsten- und Wüstenzonen aber auch in Mittel- und Hochgebirgen bis an die Baumgrenze heran. Hier leben die Hühner meist in Hanglage mit viel Sonnenschein. Trockene, vegetationsarme Regionen werden bevorzugt, wie stark zerklüftete, felsige Räume mit Hängen, Geröllfeldern, offenen Grasflächen und einzelnen Strauchgruppen. Wesentlich ist jedoch das Vorkommen von Wasser in Form von Gebirgsflüssen, Bächen oder Quellen. Im Winter ziehen Chukarhühner in tiefer Gebiete und Täler. Das tagaktive Chukarhuhn lebt außerhalb der Paarungszeit gesellig in kleinen Gruppen. Chukarhühner fliegen nur dann, wenn sie entweder vor einer plötzlichen Gefahr fliehen wollen oder sie den Grund von Schluchten schnell erreichen wollen. Sie legen keine großen Entfernungen – maximal 2 km – fliegend zurück.

Nahrung/Fütterung/Jagdweise

Ihre Nahrung suchen Chukarhühner überwiegend am Boden. Das Chukarhuhn ernährt sich von Sämereien, jungen Trieben, Früchten und Knospen, sowie von Insekten und kleinen Wirbeltieren.

Fortpflanzung/Zucht

Die Balz der Chukarhühner findet im Frühjahr von April bis in den Juli hinein. Zur Eiablage kommt es meist im Juni oder Juli. Während der Paarungszeit sind vor allem die Männchen territorial und gegenüber Artgenossen ausgesprochen aggressiv. Sie liefern sich heftige Kämpfe um die Brutgebiete. Das hat dazu geführt, dass insbesondere in Pakistan mit Chukarhähnen auch Hahnenkämpfe durchgeführt werden. Das Weibchen baut ihr Nest in eine einfache Erdmulde. Ausgepolstert wird es mit weichen Gräsern und Federchen. Das Gelege besteht aus 7 bis 15 weißlich-gelben Eiern, die eine dunkelbraune Sprenkelung aufweisen. Nach 24 bis 25 Tagen schlüpfen die Küken. Sie sind Nestflüchter und folgen kurz nach dem Schlupf der Mutter. Flugfähig und selbständig sind sie bereits nach bereits 14 bis 16 Tagen. Mit rund 3 Monaten sind die Jungvögel ausgewachsen.

Besonderheiten

Namensgebend für das Huhn war der auffallende Ruf, der an “Tschukar“ erinnert. Er ist eine Ruffolge eingegliedert „tschuk… tschuk …. tschuk…pertschuk…tschukar-tschukar-tschukar“. Mit diesem Ruf sammeln sich Truppmitglieder; er ist außerdem der Warnruf von Männchen zur Revierabgrenzung. Aufgescheuchte Chukarhühner fliegen mit einem laut burrenden Fluggeräusch auf. Dieses laute Geräusch hat vermutlich die Funktion, Bodenfeinde zu erschrecken.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

Kanadagans

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Kanadagans

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Steckbrief

Familie: Entenvögel (Anatidae)
Ordnung: Gänsevögel (Anseriformes)
Lebensraum: Nordamerika; Tiefland, Binnenseen der Prärie- und Ackerbaugebiete; in Europa um die Mitte des 20. Jahrhunderts durch den Menschen eingeführt
Sozialstruktur: langjährige Paarbindungen, außerhalb der Paarungs- und Brutzeit in großen Schwärmen
Nahrung: Gräser, Kräuter, Sumpf- und Wasserpflanzen
Paarungszeit: März-April
Brutdauer: Ca. 28 Tage
Größe: 80-110 cm,
Flügelspannweite 160-175 cm
Gewicht: 4,5-5,2 kg
Höchstalter: Bis zu 12 Jahre – in menschlicher Obhut bis zu 30 Jahre
BesonderheitKanadagänsen kann man Zugverhalten antrainieren.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][mk_padding_divider size=“50″][mk_image src=“https://www.wildpark-schwarze-berge.de/wp-content/uploads/kanadagans-1.jpg“ image_size=“large“ frame_style=“border_shadow“][mk_button dimension=“outline“ corner_style=“rounded“ size=“large“ icon=“mk-moon-heart-7″ icon_anim=“vertical“ url=“https://www.wildpark-schwarze-berge.de/tierpatenschaft/“ target=“_blank“ fullwidth=“true“ margin_right=“0″ outline_skin=“custom“ outline_active_color=“#90b727″ outline_active_text_color=“#90b727″ outline_hover_bg_color=“#90b727″ outline_hover_color=“#ffffff“]Patenschaft[/mk_button][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][mk_padding_divider][vc_column_text css=“.vc_custom_1581933953317{margin-bottom: 0px !important;}“]

Kennzeichen:

Die in Europa verbreitete Unterart der Kanadagans ist etwas größer als die Graugans. Der Kopf ist schwarz mit weißem Kehlfleck. Der Hals ist ebenfalls schwarz, Brust und Körper sind weißgrau bis leicht bräunlich. Wie alle Gänse der Gattung Meergänse besitzt sie schwarze Beine und einen schwarzen Schnabel.

Lebensraum/-weise:

Ursprünglich ist die Kanadagans im Norden Nordamerikas beheimatet. Ihr Brutgebiet reicht dabei von den Aleuten bis zum Atlantik. Ihr in charakteristischer V-Formation erfolgender Zug in die Überwinterungsquartiere und die Rückkehr in die Brutreviere im Frühjahr zeigen in Nordamerika den Wechsel der Jahreszeiten an. Die Jungtiere lernen auf ihrem ersten Flug ins Winterquartier, wohin sie fliegen und wo Rastplätze sind, denn der Vogelflug ist nicht genetisch fixiert, die Route wird an die Nachkommen überliefert.

Die Kanadagans ist die weltweit am häufigsten vorkommende Gans und die größte Gänseart, die in Europa in freier Wildbahn zu beobachten ist. Hier wurde die Kanadagans um die Mitte des 20. Jahrhunderts durch den Menschen eingeführt. Sie verwilderte und kommt heute auf den britischen Inseln, Skandinavien, in den Niederlanden und in Deutschland vor. Die skandinavischen Bestände haben mittlerweile auch eine Zugtradition.

Nahrung/Fütterung/Jagdweise:

Im Sommer ernähren sich die Kanadagänse von Gräsern, Sumpf- und Wasserpflanzen. Sie gründeln in bis zu 75 cm Tiefe. Da die Tiere aber häufig in der Nähe von Menschen leben, nutzen sie auch dessen Landbewirtschaftung und fressen Getreidekörner, Maiskörner, Wintergetreide oder Raps von den Feldern.

Auf Weideflächen und Getreideäckern können alle Gänse Schäden verursachen. Hohe Siedlungsdichten und die ganzjährige Anwesenheit der Gänse tragen dazu bei, dass die Schäden enorm sein können. Man sagt, dass fünf Kanadagänse in etwa den Nahrungsbedarf eines Schafes haben. Sie fressen Getreide (auch reife Ähren), Gras, Tomaten, Kohl, Zucker- und Mohrrüben, aber auch reife Maiskolben.

Fortpflanzung/Zucht:

Eine flache Erdmulde, die mit wenig Pflanzenmaterial von der Umgebung abgegrenzt, aber reichlich mit Daunen versehen ist, dient als Nest. Die Balz sowie die Paarung finden auf dem Wasser statt. Die Gans brütet von März bis Juni alleine das 4 bis 6 Eier große Gelege aus. Nach 60 bis 70 Tagen sind die jungen Gänse flugfähig. Die Jungtiere bleiben bis zur nächsten Brut bei den Eltern.

Besonderheiten:

Kanadagänsen kann man Zugverhalten antrainieren. Handaufgezogene Kanadagänse lassen sich mittels Ultraleichtflugzeug in geeignete Überwinterungsquartiere führen, aus denen sie im Frühjahr selbständig in ihr Aufwuchsgebiet zurückkehren. Diese Erkenntnis ist für den Erhalt bedrohter Zugvogelarten von wesentlicher Bedeutung, deren Überwinterungsgebiete vernichtet wurden oder die auf ihrem Zug Routen nutzen, auf denen sie in besonderer Weise gefährdet sind.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

Schlafenszeit

Braunbär schlafend, liegend im Wildpark Schwarze Berge

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Die unterschiedlichen Winterstrategien unserer Tiere

Um den strengen Winter und damit die Nahrungsknappheit zu überstehen bedienen sich die Tiere unterschiedlicher Strategien.[/vc_column_text][vc_row_inner css=“.vc_custom_1460024765340{background-color: #fcfcfc !important;}“][vc_column_inner width=“2/3″][vc_column_text css=“.vc_custom_1579595689085{margin-bottom: 0px !important;}“]

Winterschlaf

Das erste was uns Menschen in den Sinn kommt, ist der Winterschlaf. Dabei halten nur wenige Tiere einen echten Winterschlaf. Echte Winterschläfer fahren im Winter alle Lebensfunktionen herunter. Bewegungslos verbringen sie die kalte Jahreszeit im Tiefschlaf.  Dabei sind sie ausgekühlt, mit unregelmäßiger, seltener Atmung und drastisch abgesenktem Stoffwechsel und Herzschlag. Winterschläfer suchen sich eine geeignete Überwinterungsstelle an einem frostfreien Platz. Temperaturen unter null Grad vertragen sie nicht.

[/vc_column_text][vc_column_text css=“.vc_custom_1579864044897{margin-bottom: 0px !important;}“]Diese Tiere halten Winterschlaf:
Unter anderem Igel, Fledermaus, Murmeltier, Hamster und einige Bilche – zum Beispiel der Siebenschläfer.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/3″][mk_padding_divider size=“30″][mk_padding_divider size=“30″][mk_image src=“https://www.wildpark-schwarze-berge.de/wp-content/uploads/dsc_0021-kl.jpg“ image_size=“large“ frame_style=“border_shadow“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_row_inner css=“.vc_custom_1460024765340{background-color: #fcfcfc !important;}“][vc_column_inner width=“2/3″][mk_padding_divider size=“15″][vc_column_text css=“.vc_custom_1579595810744{margin-bottom: 0px !important;}“]

Winterruhe

Tiere in der Winterruhe schlafen zwar viel, aber nicht tief und fest. Sie stehen im Winter immer wieder auf, um Nahrung zu sich zu nehmen oder Urin und Kot abzusetzen. Die Körperkerntemperatur wird nicht herabgesetzt, während der Ruhephasen weisen die Tiere allerdings eine verminderte Atmung und einen geringeren Herzschlag auf. Allerdings fährt sich der Stoffwechsel nicht in dem Maße zurück, wie es bei Winterschläfern der Fall ist.[/vc_column_text][vc_column_text css=“.vc_custom_1579864036199{margin-bottom: 0px !important;}“]Diese Tiere halten Winterruhe:
Dachs, Braun- und Waschbär, Eichhörnchen, Biber und Stinktiere.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/3″][mk_padding_divider size=“50″][mk_image src=“https://www.wildpark-schwarze-berge.de/wp-content/uploads/wildpark-schwarze-berge_waschbren-paar-_andy-ertel.jpg“ image_size=“large“ frame_style=“border_shadow“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_row_inner css=“.vc_custom_1460024765340{background-color: #fcfcfc !important;}“][vc_column_inner width=“2/3″][mk_padding_divider size=“15″][vc_column_text css=“.vc_custom_1579595897159{margin-bottom: 0px !important;}“]

Winterstarre

Eine Winterstarre kommt vor allem bei Amphibien und Reptilien vor, also wechselwarmen Tieren, die ihre Körpertemperatur nicht selbst steuern können. Wenn die Temperatur unter einen bestimmten Wert sinkt, können die Tiere sich nicht mehr bewegen. Die Starre ist dem Winterschlaf recht ähnlich, die Atmung und der Herzschlag reduzieren sich auf ein Minimum. Im Unterschied zum Winterschläfer können einige Tiere, die in eine Winterstarre fallen auch ein Zeitlang Temperaturen unter null Grad aushalten. Sie haben eine Art Frostschutzmittel im Blut, welches das Einfrieren des Blutes verhindert. Da die Tiere ihre Körpertemperatur nicht selbst steuern können, erwachen sie erst aus der Winterstarre, wenn die Frühlingssonne sie erwärmt.

[/vc_column_text][vc_column_text css=“.vc_custom_1579864020314{margin-bottom: 0px !important;}“]Diese Tiere halten Winterstarre:
Kröten, Frösche, Eidechsen, Schlangen, Schildkröten, Käfer und Ameisen.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/3″][mk_padding_divider size=“45″][mk_image src=“https://www.wildpark-schwarze-berge.de/wp-content/uploads/laubfrosch-wildpark-schwarze-berge-1.jpg“ image_size=“large“ frame_style=“border_shadow“][mk_image src=“https://www.wildpark-schwarze-berge.de/wp-content/uploads/schildkrte-im-wildpark-schwarze-berge-1920_kl-1.jpg“ image_size=“large“ frame_style=“border_shadow“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row]

Soay-Schaf

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Soay-Schaf

Steckbrief

Familie: Hornträger (Bovidae)
Ordnung: Paarhufer (Artiodactyla)
Lebensraum: Zwei freilebende Populationen auf den schottischen Inseln Soay und der Nachbarinsel Hirta
Sozialstruktur: Herdentiere
Nahrung: Gras, Laub, Fallobst
Paarungszeit: September-Dezember
Setzzeit: Ca. 146-156 Tage
Größe: Männchen 50-60 cm, Weibchen 40 cm
Gewicht: Männchen 35-40 kg, Weibchen 20-35 kg
Höchstalter: 10-12 Jahre
Besonderheit: Soay-Schafe müssen nicht geschoren werden.

Kennzeichen:

Soay-Schafe sind kleine Schafe mit langen Beinen und einem kurzen Schwanz. Sie werfen, anders als viele andere Hausschafrassen, ihre Wolle selbst ab und müssen somit nicht geschoren werden. Der Haarwechsel erfolgt normalerweise im Mai/Juni. Die Tiere treten in zwei verschiedenen Fellfärbungen auf, dunkelbraun und cremefarben. Die Fellfärbungen stehen vom Auftreten im Verhältnis 3:1, wobei die dunkelbraune Färbung die häufigere ist. Bauch und Hinterteil, sowie Teile des Gesichtes zeichnen sich hell bis weiß ab. Männchen und Weibchen tragen Hörner, wobei die der Weibchen kleiner ausfallen und seitlich nach hinten ausgerichtet sind, während die der männlichen Tiere größer ausfallen und kreisförmig abwärtsgerichtet wachsen.

Lebensraum/-weise:

Die ca. 1500 wildlebenden Soay-Schafe bewohnen Graslandschaften auf zwei schottischen Inseln. Abgegrenzt von äußeren Einflüssen verwildern sie hier.

Soay-Schaf auf einer grünen Wiese
Nahrung/Fütterung/Jagdweise:

Soay-Schafe sind recht robuste Wiederkäuer und kommen auch gut mit grundlegender Nahrung wie Gras, Laub und Fallobst oder in menschlicher Obhut mit Heu und frischem Wasser aus.

Fortpflanzung/Zucht:

Die Paarungszeit (Brunft) der Soay-Schafe beginnt im September und dauert bis Ende November. Die Geburt der 1 bis maximal 4 Lämmer erfolgt im April und Mai. Zwillingsgeburten sind häufig, Drillinge oder Vierlinge eher selten. Die Schafe werden schon im Jahr ihrer Geburt geschlechtsreif.

Hauptzweck der Zucht sollte die Erhaltung ihrer ursprünglichen Form und Vielfalt sein. Es wurden jedoch schon viele Kreuzungsversuche mit Soay-Schafen durchgeführt, wodurch es schwer geworden ist, reinrassige Soay-Schafe zu erkennen.

Besonderheiten:

Das Soay-Schaf ist eine verwilderte Hausschafrasse, die vermutlich von Wikingern als Nahrungsvorrat auf der Soay-Insel ausgesetzt wurde und dort über mehrere tausend Jahre verwilderte. Der menschliche Einfluss auf diese Schafrasse endete etwa im Neolithikum (Jungsteinzeit). Einige Tausend weitere Soay-Schafe leben in menschlicher Obhut in vielen Ländern Europas und Nordamerikas, wobei diese oft mit anderen Schafrassen gekreuzt wurden und somit kein Teil des reinrassigen Bestandes sind. Das macht die reinrassigen Soay-Schafe zu einer sehr alten, inzwischen stark bedrohten Haustierart.

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Wellensittich

Wellensittiche

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Wellensittich

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Steckbrief

Familie: Eigentliche Papageien (Psittacidae)
Ordnung: Papageien (Psittaciformes)
Lebensraum: trockene Regionen Australiens
Sozialstruktur: Zusammenleben in Schwärmen, intensives Sozialverhalten mit Partnerputzen und -füttern
Nahrung: Samen von Bodenpflanzen
Paarungszeit: je nach Region unterschiedliche Brutzeiten
Brutzeit: ca. 18 Tage
Größe: 18-24 cm
Gewicht: Weibchen 24-40 g, Männchen 22-32 g
Höchstalter: 15 Jahre
Besonderheit: Der Wellensittich wird oft als Haustier gehalten.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][mk_padding_divider size=“50″][mk_image src=“https://www.wildpark-schwarze-berge.de/wp-content/uploads/wellensittich-auf-ast.jpg“ image_size=“large“ frame_style=“border_shadow“][mk_button dimension=“outline“ corner_style=“rounded“ size=“large“ icon=“mk-moon-heart-7″ icon_anim=“vertical“ url=“/tierpatenschaft/“ target=“_blank“ fullwidth=“true“ margin_right=“0″ outline_skin=“custom“ outline_active_color=“#90b727″ outline_active_text_color=“#90b727″ outline_hover_bg_color=“#90b727″ outline_hover_color=“#ffffff“]Patenschaft[/mk_button][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][mk_padding_divider][vc_column_text css=“.vc_custom_1576575724685{margin-bottom: 0px !important;}“]

Kennzeichen:

Wellensittiche sind in freier Wildbahn grün gefärbt und haben eine wellenförmige Musterung des Gefieders sowie einen charakteristischen Wangenfleck. Bei wilden Wellensittichen können Männchen und Weibchen anhand der unterschiedlich gefärbten Wachshaut – einer unbefiederten Stelle oberhalb des Schnabels – unterschieden werden. Die Weibchen weisen eine braun gefärbte Wachshaut auf, die der Männchen ist blau.

Lebensraum/-weise:

Wellensittiche bevorzugen Lebensräume, in denen ein Wasservorkommen liegt. In geschlossenen Waldgebieten kommen sie nicht vor. In Australien gibt es sowohl Stand- als auch Zugvögel. Je nach Nahrungsvorkommen in ihren Lebensräumen verbleiben die Vögel das ganze Jahr im gleichen Revier oder ziehen in andere Bereiche. Sie leben in großen Schwärmen, haben innerhalb der Gruppe aber einen festen Partner.

Nahrung/Fütterung/Jagdweise:

Die Vögel sind absolute Nahrungsspezialisten, die sich ausschließlich von den Samen bodendeckender Pflanzen ernähren.

Fortpflanzung/Zucht:

Wellensittiche sind ganzjährig paarungsbereit, der Zeitpunkt der Fortpflanzung hängt im Wesentlichen vom Nahrungsvorkommen ab. Als Höhlenbrüter verwenden sie vor allem Baumhöhlen zum Brüten. Das Weibchen legt meistens 4 bis 6 Eier, die anschließend von ihr bebrütet werden. Währenddessen versorgt das Männchen seine Partnerin mit einem Nahrungsbrei. Die frisch geschlüpften Küken wiegen lediglich 2 Gramm. Nach 30 bis 35 Tagen werden die Kleinen flügge und verlassen das elterliche Nest.

Besonderheiten:

Wellensittiche werden oft als Haustiere gehalten und sind als Heimtiere auch in anderen Farben zu finden.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

Rostgans

Rostgans

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Rostgans

[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/2″][mk_padding_divider size=“15″][vc_column_text css=“.vc_custom_1576573729848{margin-bottom: 0px !important;}“]

Steckbrief

Familie: Entenvögel (Anatidae)
Ordnung: Gänsevögel (Anseriformes)
Lebensraum: Steppen- und Wüstenzonen mit flachen Seen
Sozialstruktur: sehr gesellig, größere Gruppen
Nahrung: Samen, Wasserpflanzen und Gräser
Paarungszeit: Februar-Mai
Brutdauer: 28-30 Tage
Größe: 62-67 cm, Flügelspannweite 125-145 cm
Gewicht: 950-1500 g
Höchstalter: bis zu 30 Jahre
Besonderheit: Die Rostgans vertreibt einheimische Vogelarten.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][mk_padding_divider size=“50″][mk_image src=“https://www.wildpark-schwarze-berge.de/wp-content/uploads/rostgans-kl.jpg“ image_size=“large“ frame_style=“border_shadow“][mk_button dimension=“outline“ corner_style=“rounded“ size=“large“ icon=“mk-moon-heart-7″ icon_anim=“vertical“ url=“https://www.wildpark-schwarze-berge.de/tierpatenschaft/“ target=“_blank“ fullwidth=“true“ margin_right=“0″ outline_skin=“custom“ outline_active_color=“#90b727″ outline_active_text_color=“#90b727″ outline_hover_bg_color=“#90b727″ outline_hover_color=“#ffffff“]Patenschaft[/mk_button][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][mk_padding_divider][vc_column_text css=“.vc_custom_1576574256455{margin-bottom: 0px !important;}“]

Kennzeichen:

Kennzeichnend für die Rostgans ist die orangerote Färbung ihres Gefieders. Zum Kopf und den Vorderflügeln hin wird ihre Färbung heller bis weißlich. Die Schwanzfedern und Armschwingen sind hingegen dunkelgrün bis schwarz, was man allerdings nur im Flug deutlich zu sehen bekommt. Die beiden Geschlechter sehen sich sehr ähnlich, unterscheidbar sind sie oft nur in der Paarungszeit. Dann trägt das Männchen sein Prachtkleid und hat einen schwarzen Ring am Hals.

Lebensraum/-weise:

Das Verbreitungsgebiet der Rostgans liegt hauptsächlich in Asien. Dort findet man sie an flachen, salzhaltigen Seen und Lagunen in den kontinentalen Wüsten- und Steppengebieten. Im Gegensatz zu anderen Gänsearten meidet die Rostgans Küstengebiete. Einzelne Vorkommen gibt es auch in Osteuropa und Nordafrika.

Nahrung/Fütterung/Jagdweise:

Zu großen Teilen ernährt sich die Rostgans vegetarisch von Wasser- und Landpflanzen. Tierische Nahrung in Form von Krebsen, Insekten oder Würmern frisst sie nur selten und dann oft zufällig gemeinsam mit einer Pflanze. Wasserpflanzen werden gründelnd oder schnatternd aufgenommen, während für Pflanzen an Land oft weit vom Wasser entfernte Felder oder Wiesen aufgesucht werden.

Fortpflanzung/Zucht:

Rostgänse sind zwar sehr gesellige Tiere, in der Paarungszeit können sie allerdings sehr aggressiv gegenüber anderen Wasservögeln und Artgenossen sein. Sie leben in monogamer Dauerehe zusammen und verteidigen ihr Brutrevier vehement. Nach der Paarungszeit im Februar bis Mai werden durchschnittlich 8 bis 10 Eier gelegt. Nach etwa einem Monat schlüpfen die Jungtiere, die bereits nach ein paar Stunden das Nest erstmals verlassen. Zunächst bleiben sie noch bei der Familie, später schließen sich in einem Brutgebiet mehrere Familien zu größeren Verbänden zusammen. Rostgänse sind größtenteils Höhlenbrüter, manchmal werden aber auch alte Greifvogelnester oder einfache Mulden als Nester verwendet.

Besonderheiten:

Heutzutage wird die Rostgans in Europa zu den Neozoen, also zu den eingewanderten Tierarten, gezählt. Man geht davon aus, dass freilebende Tiere Gefangenschaftsflüchtlinge oder deren Nachkommen sind. Die Einwanderung von Rostgänsen ist durchaus nicht unproblematisch, da sie fast alle Enten und auch andere Vögel wie Schleiereulen und Turmfalken aus ihrem Brutrevier vertreiben.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

Laufente

Laufenten im Wasser

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Laufente

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Steckbrief

Familie: Entenvögel (Anatidae)
Ordnung: Gänsevögel (Anseriformes)
Lebensraum: Ursprünglich stammt die Laufente aus Südostasien. Inzwischen sind sie als Nutz- und Haustiere fast weltweit verbreitet.
Sozialstruktur: Herdentiere
Nahrung: Körner, Insekten, Schnecken, Schneckeneier, Hühnerfutter
Paarungszeit: ganzjährig
Brutzeit: ganzjährig
Brutdauer: 28 Tage
Gewicht: 1,4-2,3 kg
Höchstalter: etwa 15 Jahre; vereinzelte Berichte dokumentieren jedoch ein Höchstalter von bis zu 20 Jahren
Besonderheit: Laufenten sind gern gesehene Gartenhelfer gegen Schnecken.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][mk_padding_divider size=“50″][mk_image src=“https://www.wildpark-schwarze-berge.de/wp-content/uploads/laufente.jpg“ image_size=“large“ frame_style=“border_shadow“][mk_button dimension=“outline“ corner_style=“rounded“ size=“large“ icon=“mk-moon-heart-7″ icon_anim=“vertical“ url=“https://www.wildpark-schwarze-berge.de/tierpatenschaft/“ target=“_blank“ fullwidth=“true“ margin_right=“0″ outline_skin=“custom“ outline_active_color=“#90b727″ outline_active_text_color=“#90b727″ outline_hover_bg_color=“#90b727″ outline_hover_color=“#ffffff“]Patenschaft[/mk_button][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][mk_padding_divider][vc_column_text css=“.vc_custom_1576573464512{margin-bottom: 0px !important;}“]

Kennzeichen:

Charakteristisch für die von der gewöhnlichen Stockente abstammende Laufente ist die aufrechte Körperhaltung, die den Tieren einen fast menschlichen Gang ermöglicht und somit an der Namensgebung beteiligt war. Darüber hinaus weist die Laufente einen auffällig langen und schlanken Körper auf, der ihr eine gute Fortbewegung zu Fuß ermöglicht. Scherzhaft wird sie daher auch Flaschenente genannt. Ihre Gefiederfarbe ist äußerst variabel und reicht von schwarz über braun bis hin zu schneeweiß.

Lebensraum/-weise:

Laufenten müssen mit anderen Artgenossen gehalten werden. Dabei sollten in einer Gruppe mehr weibliche als männliche Tiere sein oder reine Erpelgruppen gebildet werden, da es sonst zu aggressivem Verhalten kommen kann.

Nahrung/Fütterung/Jagdweise:

Laufenten lieben Nacktschnecken und sind damit ein wichtiger Helfer in Gärten, denn sie halten ihn auf natürliche Art und Weise schneckenfrei. In Gärten mit Laufenten sollte auf Schneckenkorn verzichtet werden. Das Gift wird von den Schnecken aufgenommen und gelangt dann in den Körper der Laufenten, die daran sterben. Mit der Nahrung werden auch immer kleinere Mengen an Steinen und Erde aufgenommen, welche für die Verdauung wichtig sind. Auch wenn Enten dauerhaft im Garten auf Nahrungssuche unterwegs sind, sollte eine zusätzliche Fütterung durch den Menschen erfolgen.

Fortpflanzung/Zucht:

Laufenten zeichnet eine sehr hohe Legeleistung aus. Ein Gelege besteht meistens aus mehr als 20 Eiern. Die Ente brütet 28 Tage lang und verlässt das Nest nur kurzzeitig zum Fressen oder Baden. Erpel sollten in der Zeit der Jungenaufzucht von den Müttern getrennt werden, da die männlichen Tiere die Küken als Konkurrenz ansehen können.

Besonderheiten:

Die Laufente zeichnet sich durch einen lebhaften, agilen Charakter aus und wird aufgrund ihrer bevorzugten Nahrung oft in Gärten gehalten. Dank ihrer besonderen Vorliebe für Schnecken und Schneckeneier sind Laufenten gern gesehene Helfer in europäischen Gärten. Enteneier können genauso wie Hühnereier in der Küche verarbeitet werden. Sie schmecken etwas frischer als Hühnereier und werden vor allem zum Backen verwendet.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

Wanderratte

Ratte sitzt auf Ziegelstein am Rande des Wassers

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Wanderratte

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Steckbrief

Familie: Langschwanzmäuse (Muridae)
Ordnung: Nagetier (Rodentia)
Lebensraum: ursprünglich Wälder und buschreiches Gelände
Sozialstruktur: leben oft in sogenannten Clans zusammen
Nahrung: Allesfresser
Paarungszeit: ganzjährig
Tragzeit: 22-24 Tage
Größe: Kopf-Rumpf-Länge 18-28 cm, Schwanzlänge 13-22 cm
Gewicht: 120-370 g
Höchstalter: 3 Jahre
Besonderheit: Die Wanderratte kam im 18. Jahrhundert mit dem Schiff nach Europa.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][mk_padding_divider size=“50″][mk_audio mp3_file=“https://www.wildpark-schwarze-berge.de/wp-content/uploads/Screenreader-Ratte.mp3″ thumb=“https://www.wildpark-schwarze-berge.de/wp-content/uploads/Ratte-im-Wildpark-Schwarze-Berge.jpg“ player_background=“#90b727″][mk_button dimension=“outline“ corner_style=“rounded“ size=“large“ icon=“mk-moon-heart-7″ icon_anim=“vertical“ url=“/tierpatenschaft/“ target=“_blank“ fullwidth=“true“ margin_right=“0″ outline_skin=“custom“ outline_active_color=“#90b727″ outline_active_text_color=“#90b727″ outline_hover_bg_color=“#90b727″ outline_hover_color=“#ffffff“]Patenschaft[/mk_button][/vc_column_inner][/vc_row_inner][mk_padding_divider][vc_column_text css=“.vc_custom_1576572719059{margin-bottom: 0px !important;}“]

Kennzeichen:

Wanderratten haben einen langen Schwanz, der einen großen Teil ihrer Körperlänge ausmacht, und auffällig kleine Ohren. Auf der Oberseite haben sie ein braungraues Fell, das zum Bauch hin immer heller wird.

Lebensraum/-weise:

Wanderratten sind dämmerungsaktiv. Da die Tiere aber besonders schlau sind, passt sich ihre Aktivität den Gegebenheiten an. In Fabriken oder Bürogebäuden werden die Tiere dann aktiv, wenn die Menschen ihre Arbeitsplätze verlassen.
Durch ihre gute Anpassungsfähigkeit können Wanderratten fast überall vorkommen. Natürlicherweise leben Rattenkolonien in Erdbauten, daher fühlen sich die Tiere vor allem in der Kanalisation wohl. Die Nähe zum Menschen bringt sie auch auf der Suche nach Nahrung weiter, da sie auch unsere Abfälle nicht meiden.

Nahrung/Fütterung/Jagdweise:

Als Allesfresser ist die Wanderratte besonders anpassungsfähig. Sie ernährt sich von Körnern und Samen sowie frischen Pflanzen. Auch tierische Kost – zum Beispiel Insekten, Eier und Fische – nimmt sie gerne zu sich. Hin und wieder fressen sie auch Hühner oder Kaninchen. Vor allem in Städten ernähren sich Ratten vorwiegend von Müll.

Fortpflanzung/Zucht:

Wanderratten können 2- bis 4-mal jährlich Nachwuchs gebären, wobei die Anzahl der Würfe und die Anzahl der Jungen vom Nahrungsangebot und der Populationsdichte abhängen. Die bis zu 8 Jungtiere eines Wurfes öffnen mit 15 Tagen ihre Augen. Ab dem 20. Tag können sie auch außerhalb des Nestes gesehen werden. Die Jungensterblichkeit bei den Wanderratten ist sehr hoch, nur 5 bis 10 Prozent der jungen Ratten erreichen das 1. Lebensjahr.

Besonderheiten:

Ratten sind als Vorratsschädlinge bei Menschen nicht beliebt. Außerdem waren sie in der Vergangenheit Überträger der Pest und brachten damit vielen Menschen den Tod. Ursprünglich kommt die Wanderratte aus Ostasien. Bei uns in Europa war die Hausratte verbreitet, diese gilt in Niedersachsen als vom Aussterben bedroht, weil sie von der anpassungsfähigeren Wanderratte verdrängt wird. Die Wanderratte kam über den Schiffverkehr im 18. Jahrhundert nach Europa.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]