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Assessmentcenter für künftige Tierpfleger

Man würde denken, die jungen Menschen von heute wollen alle YouTube Stars werden, von wegen! Auf die wenigen im Wildpark Schwarze Berge zu vergebenden Ausbildungsplätze zum Tierpfleger haben sich fast 200 Aspiranten für 2018 beworben – 44 Jungen und 146 Mädchen.

Wildpark-Team

Wer davon in das 10-köpfige Team passt und vor allem wer die vielen Arbeiten rund um die Tierpflege, die teilweise richtig Kraft erfordern, erledigen kann, wird sich zeigen. Dreißig der 200 Bewerber wurden zum Wildpark-Mini-Assessmentcenter eingeladen. Einen Tag lang konnten sie unter den strengen Blicken von Geschäftsführer Arne Vaubel und Chef-Tierpfleger Maik Elbers zeigen, was die draufhaben. „Die Ausbildung zum Tierpfleger ist alles andere als ein

Streichelzoo“, korrigiert Elbers das Berufsbild. Riesige Gemüseberge Artgerecht portionieren, Fleisch schneiden, Tiere versorgen, den Stall ausmisten, Becken reinigen, aber auch die Weg- und Grünzeugpflege gehören zu den täglichen arbeiten eines Tierpflegers. Menschenscheu darf ein Tierpfleger auch nicht sein, wenn es darum geht, den Besuchern bei den öffentlichen Fütterungen die Besonderheiten der Tiere auf charmante Weise nahezubringen. Um Quad, Golfcart, Radlader oder Pritschenwagen zu fahren ist auch ein Führerschein Voraussetzung für diesen Beruf. „Bei uns heißt es richtig anpacken, auch bei Matsch und Schnee. Wer Schmutz scheut oder sich bei kernigem norddeutschen Wetter lieber verkriecht, wird bei uns nicht glücklich“, so Vaubel.

Auswahlverfahren

Am 7. Dezember 2017 konnten die Aspiranten nicht nur unseren Park  kennenlernen und einen Blick hinter die Kulissen des Betriebshofes werfen, bei einem Test mussten sie auch ihr Wissen unter Beweis stellen. Alle Bewerber, die bei der ersten Runde einen guten Eindruck hinterlassen haben, konnten im Anschluss in einem persönlichen Gespräch punkten, um in der letzten Runde zum Probearbeiten eingeladen zu werden. „Die Ausbildung lohnt sich.

Diejenigen, die am Ende ihre Ausbildung bei uns beginnen, werden mit außergewöhnlichen Tierbegegnungen, der Zusammenarbeit mit einem tollen Team und einem Fuhrpark belohnt, der richtig Spaß macht.“ berichtet Vaubel, der die Auswahl der Azubis in jedem Jahr noch persönlich übernimmt.

Ausbildung zum Tierpfleger

Seit 1998 wird bei uns zum Tierpfleger ausgebildet, turnusmäßig kommen jedes Jahr ein bis zwei „Neue“. Über 30 Azubis haben hier bereits erfolgreich die insgesamt dreijährige Ausbildung abgeschlossen. Abbrüche gab es in der ganzen Zeit nur einen. Mit der Ausbildung in der Tasche steht ihnen der Weg offen, in Forschung und Klinken zu arbeiten oder aber im öffentlichen Dienst, in Wildparks und in Zoos. Wer sich anstrengt und ein gutes Händchen als Tierpfleger beweist, hat am Ende auch die Chance übernommen zu werden.

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